Bewertung:

Benutzerrezensionen heben die gründliche und gut dokumentierte Geschichte der niederländischen calvinistischen Kirchen in den USA hervor, die einen Einblick in soziale, politische und kulturelle Faktoren bietet. Einige Leser fanden es jedoch manchmal trocken und hatten das Gefühl, dass es sich in unwesentlichen Details verliert.
Vorteile:Das Buch wird gelobt, weil es informativ und ausgewogen, gut dokumentiert und aufschlussreich ist und eine gründliche Untersuchung der Geschichte und Komplexität der RCA, CRC und verwandter Kirchen bietet. Die Leser schätzen Bratts nüchterne Behandlung des Themas mit gelegentlichem trockenem Humor.
Nachteile:Einige Leser fanden das Buch an manchen Stellen trocken und umständlich mit Details, die vielleicht nicht unbedingt notwendig sind. Es kommt ein Gefühl der Enttäuschung über die Konflikte und Trivialitäten zum Ausdruck, die die Kirchengemeinschaft geplagt haben, was von einer erbaulicheren Erzählung ablenkt.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Dutch Calvinism in Modern America: A History of a Conservative Subculture
Dies ist ein Print-on-Demand-Buch und kann daher nicht zurückgegeben werden. In diesem wissenschaftlichen und zugleich unterhaltsamen Buch wirft James D.
Bratt einen Blick auf die Niederländer in Amerika vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das Buch ist nicht nur eine umfassende Studie über eine ethnische Subkultur, sondern zu einem großen Teil auch eine Studie über die religiöse Geschichte der Gruppe, da, wie Bratt hervorhebt, die Konturen der niederländischen Präsenz in Amerika überwiegend von der Kirche und ihren Nebenorganisationen geprägt wurden.
Obwohl das Buch ausführlich und gewissenhaft dokumentiert ist, hat Bratt seine wissenschaftliche Arbeit mit einer beträchtlichen Menge an Anekdoten angereichert, die abwechselnd ergreifend, tragisch und lustig sind. In Bratts Analyse des unsteten Fortschritts der Amerikanisierung, den diese eng verbundene religiöse Gemeinschaft durchlaufen hat, werden wir mit den scharfen Einsichten eines verwirrten und manchmal unzufriedenen Insiders konfrontiert.
Dazu gehört auch ein Kapitel über die Schriftsteller Arnold Mulder, David Cornel DeJong, Frederick Manfred und Peter DeVries - vier Söhne der Niederländer, die aus der Subkultur geflohen sind, um dann von außen fast zwanghaft über sie zu reflektieren. Das gut geschriebene, wissenschaftlich fundierte und sehr lesenswerte Buch Dutch Calvinism in Modern America wird sowohl bei akademischen als auch bei allgemeinen Lesern großen Anklang finden.