Bewertung:

Das Buch bietet eine gut recherchierte Untersuchung der Schlacht von Brunanburh, ihres historischen Kontextes und ihrer Bedeutung und stellt gleichzeitig die Theorie des Autors über den wahrscheinlichen Ort der Schlacht vor. Die Leser schätzen den fesselnden Schreibstil, die detaillierte Untersuchung der historischen Erzählung und die Einbeziehung von Karten, obwohl einige der Meinung sind, dass der Schwerpunkt des Buches auf Vermutungen seine Attraktivität für gelegentliche Geschichtsliebhaber einschränken könnte. Außerdem gibt es gemischte Gefühle bezüglich der Verwendung von Terminologie im Zusammenhang mit der angelsächsischen Geschichte.
Vorteile:⬤ Fesselnd und gut recherchiert
⬤ bietet einen umfassenden Überblick über die Bedeutung der Schlacht
⬤ präsentiert ein überzeugendes Argument für den Ort der Schlacht
⬤ enthält Karten und einen gründlichen historischen Kontext
⬤ wertvolle Einblicke in die Entwicklung des historischen Wissens
⬤ wendet sich sowohl an Hobbyhistoriker als auch an Laienleser.
⬤ Der Schwerpunkt des Buches liegt vor allem auf den mutmaßlichen Aspekten des Ortes der Schlacht, was Leser, die einen endgültigen Bericht suchen, frustrieren könnte
⬤ einige Rezensionen erwähnten eine „wache“ Perspektive, die vielleicht nicht bei allen Lesern Anklang findet
⬤ ein Wunsch nach mehr Karten und visuellen Hilfsmitteln
⬤ die Lesbarkeit der Erzählung könnte sich für diejenigen, die mit dem Thema nicht vertraut sind, trocken anfühlen.
(basierend auf 41 Leserbewertungen)
Never Greater Slaughter: Brunanburh and the Birth of England
Niemand hat mehr als Michael Livingston dazu beigetragen, die Erinnerungen an die Schlacht wiederzubeleben, und man könnte sich keinen besseren Führer wünschen. BERNARD CORNWELL Bestsellerautor der Serie Das letzte Königreich
Ende des Jahres 937 n. Chr. trafen in Brunanburh vier Heere aufeinander. Auf der einen Seite stand die Schildmauer des expandierenden Königreichs der Angelsachsen. Auf der anderen Seite stand eine bemerkenswerte Allianz rivalisierender Könige - mindestens zwei von jenseits des Meeres -, die sich zusammengetan hatten, um die Angelsachsen ein für alle Mal zu vernichten. Auf dem Spiel stand nichts Geringeres als das Überleben des Traums, der zu England werden sollte. Die Heere waren riesig. Die Gewalt, als sie begann, reichte aus, um ein gewalttätiges Zeitalter zu erschüttern.
Brunanburh mag heute nicht den Ruhm von Hastings, Crcy oder Agincourt haben, aber noch Generationen später wurde es schlicht und einfach die „große Schlacht“ genannt. Seit Jahrhunderten ist der Ort der Schlacht nicht mehr bekannt, aber nach einer außergewöhnlichen Anstrengung, bei der Enthusiasten, Historiker, Archäologen und Sprachwissenschaftler zusammenkamen, konnte der Ort dieser blutigen Felder vielleicht doch noch gefunden werden.
Dieses bahnbrechende neue Buch erzählt die Geschichte dieser bemerkenswerten Entdeckung und geht der Frage nach, warum und wie die Schlacht stattfand. Vor allem aber geht es um die Männer, die in Brunanburh kämpften und starben, und darum, wie viel uns dieser vergessene Kampf darüber sagen kann, wer wir sind und wie wir mit unserer Vergangenheit umgehen.