Bewertung:

Nobody From Somewhere von Dietrich Kalteis ist ein gut ausgearbeiteter Krimi, der in Kanada spielt und interessante und komplexe Charaktere aufweist. Die Geschichte dreht sich um einen pensionierten Polizeibeamten, der an Krebs im Endstadium erkrankt ist, und um einen jugendlichen Ausreißer, wobei sich die Charaktere gut entwickeln und die Handlung fesselnd ist und den Leser bis zum Ende fesselt.
Vorteile:Das Buch zeichnet sich durch komplexe, gut ausgearbeitete Charaktere aus, die den Leser in ihren Bann ziehen. Die Dialoge sind rhythmisch und authentisch und erinnern an den klassischen Noir. Die Handlung ist fesselnd, mit einer Mischung aus Action, emotionaler Tiefe und gut ausgeführter Spannung. Kalteis' Schreibstil wird für seine Klarheit und Wirkung gelobt.
Nachteile:Einige Leser könnten das Tempo aufgrund der detaillierten Charakterentwicklung als langsam empfinden. Die Handlung beinhaltet Themen wie Verbrechen und Täuschung, die vielleicht nicht jeden ansprechen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Nobody from Somewhere: A Crime Novel
In diesem actiongeladenen Kriminalroman lässt sich ein pensionierter Polizist auf ein Mädchen ein, das auf der Flucht ist. Der pensionierte Polizist Fitch Henry Haut ist todkrank und verbringt seine letzten Jahre allein.
Als er in seinem Lieblingsrestaurant sitzt und das Hackbratengericht genießt, beobachtet er, wie ein junges Mädchen hereinkommt und zwei grobschlächtige Männer am Tresen entdeckt. Als sie sie sehen, rennt sie weg, und die beiden nehmen die Verfolgung auf. Sein Polizisteninstinkt setzt ein, und Fitch folgt ihnen und holt sie auf dem Parkplatz ein.
Als die beiden Männer versuchen, sie in ihr Fahrzeug zu zwingen, gelingt es Fitch, die Oberhand zu gewinnen, und er und das Mädchen fahren in seinem kaputten Winnebago davon. Bei dem Mädchen handelt es sich um Wren Jones, eine Ausreißerin aus einer misshandelnden Pflegefamilie.
Zuvor hatte sie die beiden Männer belauscht, die sich über einen Casinoüberfall unterhielten, den sie gerade begangen hatten, und es war bereits das zweite Mal an diesem Tag, dass sie ihnen entkam. Fitch ist klar, dass die Männer wieder hinter ihnen her sein werden und dass der kranke Wagen, den er fährt, nicht schwer zu erkennen sein wird.
Während Fitch und Wren darum kämpfen, aus der Stadt zu entkommen, entsteht ein Band, denn beide wissen, dass die Zeit nicht auf ihrer Seite ist.