Bewertung:

Das Buch „Nisei-Soldaten brechen ihr Schweigen“ hat aufgrund seiner gründlichen Recherche, der persönlichen Erzählungen und der fesselnden Darstellung überwältigend positive Kritiken erhalten. Die Leser schätzen den detaillierten Bericht über die Erfahrungen der japanisch-amerikanischen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere derjenigen aus Hood River, Oregon. Die Autorin, Linda Tamura, wird für ihre Fähigkeit gelobt, einen komplexen historischen Kontext auf verständliche Weise darzustellen. Einige Leser merkten jedoch an, dass die Thematik zutiefst beunruhigend ist und bequeme Erzählungen über die amerikanische Geschichte in Frage stellt.
Vorteile:Gut recherchierte und detaillierte Geschichte, ansprechender, dialogorientierter Schreibstil, wichtige Einblicke in die Behandlung japanischer Amerikaner während des Zweiten Weltkriegs, persönliche Berichte von Menschen, die diese Erfahrungen gemacht haben, erhellende Perspektiven auf die Beziehungen zwischen den Ethnien, ein Muss für das Verständnis dieses historischen Kontextes.
Nachteile:Einige Teile sind aufgrund der beunruhigenden Natur der behandelten Geschichte schwer zu verkraften, das Buch kann bei einigen Lesern schmerzhafte Erinnerungen im Zusammenhang mit Diskriminierung und Identität hervorrufen.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
Nisei Soldiers Break Their Silence: Coming Home to Hood River
Nisei Soldiers Break Their Silence ist eine fesselnde Geschichte über Mut, Gemeinschaft, Ausdauer und Wiedergutmachung. Sie erzählt von den Erfahrungen japanischer Amerikaner (Nisei), die während des Zweiten Weltkriegs in der US-Armee dienten, an der Front in Italien und Frankreich kämpften, als Linguisten im Südpazifik dienten und als Köche und Sanitäter arbeiteten. Die Soldaten stammten aus Hood River, Oregon, wo ihre Familien Großgrundbesitzer und Obstbauern waren. Die Verantwortlichen der Stadt, darunter auch Veteranengruppen, versuchten, ihre Rückkehr nach dem Krieg zu verhindern, und entfernten ihre Namen vom örtlichen Kriegerdenkmal. Alle Soldaten waren amerikanische Staatsbürger, aber ihre Eltern waren japanische Einwanderer und wurden als Folge der Executive Order 9066 in Lagern inhaftiert. Die rassistische Heimkehr, die die japanisch-amerikanischen Soldaten aus Hood River erfuhren, wurde landesweit kritisiert.
Linda Tamura, die in Hood River aufgewachsen ist und deren Vater ein Kriegsveteran war, führte umfangreiche Gespräche mit den Veteranen, ihren Familien und Mitgliedern der Gemeinde. Sie hatte Zugang zu Hunderten von kürzlich aufgedeckten Briefen und Dokumenten aus privaten Akten einer örtlichen Veteranengruppe, die die Kampagne gegen die japanisch-amerikanischen Soldaten anführte. Das Buch enthält auch die wenig bekannte Geschichte der örtlichen Nisei-Veteranen, die 40 Jahre lang gegen ihre Verurteilung wegen Ungehorsams Berufung einlegten.
Sehen Sie sich den Buchtrailer an: http: //www.youtube.com/watch? v=hHMcFdmixLk.