Bewertung:

David Greenbergs „Nixons Schatten“ ist eine aufschlussreiche und fesselnde Analyse von Richard Nixons facettenreichem Erbe, die die verschiedenen Bilder und Wahrnehmungen von Nixon während seiner politischen Karriere untersucht. Das Buch verbindet erfolgreich Geschichte, Psychologie und Medienwissenschaft und bietet neue Perspektiven und einen umfassenden Überblick über Nixons Einfluss auf die amerikanische politische Kultur. Trotz seines ehrgeizigen Umfangs fanden einige Leser, dass sich das Buch wiederholt oder dass es an persönlichen Anekdoten aus Nixons Leben mangelt.
Vorteile:⬤ Bietet eine frische, umfassende Analyse von Nixons komplexem Charakter und Vermächtnis.
⬤ Fesselnder und gut lesbarer Schreibstil, der sowohl Geschichtsinteressierte als auch allgemeine Leser anspricht.
⬤ Untersucht verschiedene Perspektiven auf Nixon und untersucht, wie er von Anhängern, Kritikern und den Medien gesehen wurde.
⬤ Bietet tiefe Einblicke in Nixons politische Manöver und ihre Auswirkungen auf die moderne Politik.
⬤ Hoch gelobt, weil es sowohl wissenschaftlich als auch unterhaltsam ist.
⬤ Einige Leser empfanden das Buch als repetitiv und unzusammenhängend, da es mehrere Standpunkte abdeckt.
⬤ Begrenzte persönliche Anekdoten über Nixons Privatleben oder seine Familie.
⬤ Kritiker erwähnten, dass es manchmal nicht gelingt, eine fesselnde Erzählung aufrechtzuerhalten, und dass es ermüdend wirken kann.
⬤ Einige Abschnitte stützen sich zu sehr auf akademische Referenzen, was Gelegenheitsleser möglicherweise überfordert.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
Nixon's Shadow: The History of an Image
Für seine konservativen Anhänger im Südkalifornien der 1940er Jahre war Richard Nixon ein populistischer Jedermann; für die liberalen Intellektuellen der 1950er Jahre war er „Tricky Dick“, ein hinterhältiger Manipulator; für die Radikalen der 1960er Jahre ein schattenhafter Verschwörer; für das Washingtoner Pressekorps ein bahnbrechender Spin-Doctor; für seine loyalen Mittelamerikaner ein Opfer des liberalen Hasses; für die Historiker der jüngeren Vergangenheit ein unwahrscheinlicher Liberaler.
Nixons Schatten entdeckt diese konkurrierenden Bilder des schillernden Nixon neu und zeigt, wie sie in der amerikanischen Kultur entstanden und verbreitet wurden und wie Nixons Bastelei an seinem eigenen Image oft nach hinten losging. Während Nixons langer Amtszeit auf der nationalen Bühne und durch die Abfolge der „neuen Nixons“, die hier so brillant beschrieben werden, wurde den Amerikanern bewusst, wie sehr die Politik auf Manipulation beruht.
Seit Nixon ist es unmöglich geworden, über Politik zu diskutieren, ohne zu fragen: Was ist der „wahre“ Charakter des Politikers? Wie authentisch oder unauthentisch ist er? Welches Bild versucht er zu vermitteln? Mehr als das, was Nixon getan hat, enthüllt dieses faszinierende Buch, was Nixon gemeint hat“.