Bewertung:

Das Buch wird wegen seiner schönen Illustrationen und seines zugänglichen Inhalts sehr geschätzt und eignet sich sowohl für das akademische als auch das persönliche Interesse an der Kunst der amerikanischen Ureinwohner. Es ist ein guter Einführungstext, der Einblicke in die Kultur und Rituale gibt, die mit der Kunst verbunden sind. Einige Leser sind jedoch der Meinung, dass es ihm an Tiefe und Details zu bestimmten wichtigen Aspekten mangelt.
Vorteile:Gut illustriert mit Farbfotos, leicht zu lesen, schön gestaltet, aufschlussreicher Inhalt über Kultur und Rituale, sowohl für den akademischen Gebrauch als auch für das persönliche Interesse geeignet.
Nachteile:⬤ Nicht umfassend
⬤ es fehlt an detaillierten Informationen über den Gebrauch und die Bedeutung einiger Objekte
⬤ einige Leser wünschen sich, dass es für einen größeren Nutzen erweitert werden könnte.
(basierend auf 18 Leserbewertungen)
North American Indian Art
Dieses neue Buch gibt einen Überblick über die künstlerischen Traditionen der nordamerikanischen Ureinwohner, angefangen bei den alten Kulturen wie Adena, Hopewell, Mississippi und Anasazi bis hin zu den Werken moderner Künstler wie Earnest Spybuck, Fred Kabotie, Dick West, T. C. Cannon und Gerald McMaster. Der Text ist geografisch gegliedert und stützt sich auf die mündliche Überlieferung, die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner und die neuesten Forschungsergebnisse der nordamerikanischen Archäologie.
Die neuere kunsthistorische Forschung hat dazu beigetragen, dass die Identität und die kulturelle Rolle der indianischen Künstler sowie der soziale Kontext der von ihnen geschaffenen Objekte weitgehend wiederhergestellt werden konnten. Die Kunst der Ureinwohner Amerikas wird oft nur als kulturelle Produktion diskutiert und nicht als Werk einzelner Künstler, die Objekte zur Erfüllung sozialer und kultureller Zwecke herstellten. Dieses Buch konzentriert sich so weit wie möglich auf die Künstler selbst, ihre kulturellen Identitäten und die von ihnen hergestellten Objekte, auch wenn die Namen der einzelnen Künstler nicht mehr auffindbar sind.
Aber dies ist kein Buch mit Künstlerbiographien. Es will eine allgemeine Leserschaft über die Geschichte der Kunst der amerikanischen Ureinwohner informieren, und zwar mit einer lebendigen Erzählung voller historischer Begebenheiten und illustriert mit provokativen Kunstwerken der Superlative. Es erforscht die Spannung zwischen künstlerischen Kontinuitäten, die sich über Tausende von Jahren erstrecken, und den verblüffend neuen Innovationen, die aus spezifischen historischen Umständen resultieren. Die Erzählung verwebt die so genannten "traditionellen" Künste, die "touristischen" Künste und die Kunst der amerikanischen Ureinwohner von heute, indem sie den Blickwinkel ihrer besonderen und lokalen Geschichte einnimmt - der Künstler, ihrer Gemeinschaften und des Publikums.
Zu den vielen Kulturen, die einbezogen werden, gehören: Arapaho, Athapascan, Cherokee, Cheyenne, Chumash, Hopi, Hupa/Karok, Inuit, Irokesen, Kwakiutl, Lakota, Miwok, Navajo, Ojibwa, Pomo, Tlingit, Tsimshian, Uypik, und Zuni.