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Emergencies and Public Health Crisis Management- Current Perspectives on Risks and Multiagency Collaboration
Die erfolgreiche Bewältigung von Notfällen und Gesundheitskrisen hängt davon ab, dass auf allen Ebenen der Notfallkette, von den politischen Entscheidungsträgern bis hin zur Bevölkerung, angemessene Maßnahmen ergriffen werden.
Dies beginnt mit einer angemessenen Risikobewertung, Prävention und Schadensbegrenzung und setzt sich fort in der präklinischen und stationären Versorgung, Wiederherstellung und Bewertung. Alle Handlungsebenen erfordern gut durchdachte Notfallmanagementpläne und -routinen, die auf einer etablierten Befehls- und Kontrollstruktur, identifizierten Sicherheitsproblemen, einer funktionierenden Kommunikation, gut dokumentierten Triage- und Behandlungsrichtlinien und einer verfügbaren Logistik basieren.
All diese Merkmale sind Fähigkeiten, die entwickelt und geschult werden sollten, insbesondere wenn verschiedene Behörden beteiligt sind. Zusätzlich zu den institutionellen Maßnahmen kann ein robustes, gemeindebasiertes Katastrophenschutzsystem alle Notfälle wirksam abmildern und auf sie reagieren. Eine ausgewogene Reaktion hängt weitgehend von den lokalen Ressourcen und den regionalen Einsatzkräften ab, die allzu oft innerhalb von „Silos“ ausgebildet werden und arbeiten, ohne dass es zu einer behördenübergreifenden Zusammenarbeit kommt.
Die Bedeutung dieses Buches liegt darin, dass es sich mit allen Aspekten des Krisenmanagements in Notfällen und im Bereich der öffentlichen Gesundheit befasst, und zwar aus einer behördenübergreifenden Perspektive. Ziel ist es, Erfahrungen und neue Risiken zu erörtern, neue Ideen über flexible Überfallkapazitäten vorzustellen und zu zeigen, wie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stellen geübt werden kann.