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Coercing, Constraining and Signalling: Explaining UN and EU Sanctions After the Cold War
Die Kosten militärischer Unternehmungen und die Sorge um die Menschenrechte haben die Bedeutung internationaler Sanktionen im einundzwanzigsten Jahrhundert erhöht, aber unser Wissen in diesem Bereich ist immer noch begrenzt.
Die Sanktionen der Vereinten Nationen gegen Libyen, Al-Qaida und Ruanda oder die restriktiven Maßnahmen der Europäischen Union gegen die USA, Transnistrien und Usbekistan werden von den Medien nur spärlich behandelt, und der Versuch, die Wirksamkeit einer dieser Sanktionen zu messen, stößt auf die grundlegende (unbeantwortete) Frage: Was können Sanktionen bewirken und wann? Dieses Buch verbessert unser Verständnis der Funktionsweise von Sanktionen und erklärt, was wir von ihrer Verhängung erwarten können. Durch die Analyse der Sanktionserfahrungen der UN und der EU nach dem Kalten Krieg testet die Untersuchung ein umfassendes theoretisches Modell und kommt zu dem Schluss, dass der Kontext, in dem Sanktionen verhängt werden, entscheidend für die Art der Sanktionen ist.
Giumelli rüttelt an unseren Vorurteilen über Sanktionen und schafft die Voraussetzungen für konstruktivere Debatten in der Zukunft.