
Notes on Yellow Paper
Notes on Yellow Paper von Kyle B. Peterson ist eine atemberaubende Gedichtsammlung, die das Erwachsenwerden eines jungen Mannes und seine anschließende Gewissenskrise erforscht.
Vor dem Hintergrund der Wirren des neuen Jahrtausends setzt sich das Buch mit der Moral im Gefolge der sexuellen Revolution, der Kulturkriege und der Spiritualität auseinander. Aufgeteilt in Abschnitte wie „Seine Welt“, „Sein Zweifel“ und „Sein Tod“ entstand „Notes on Yellow Paper“ aus den Notizen, die der Autor in den letzten acht Jahren an sich selbst kritzelte. Peterson geht der Frage nach, was es bedeutet, den Mittleren Westen zu verlassen, um aufs College zu gehen, wie es sich anfühlt, sich an das Leben allein und in der Stadt anzupassen, und wie er auf diesem Weg seine wahre innere Seele geformt und entdeckt hat.
Mit unheimlicher Anmut und Souveränität geht er die großen Fragen von Sex, Liebe und Gemeinschaft an. Die sorgfältig ausgearbeiteten Gedichte sind abwechselnd derb, schroff, bewegend und witzig.
In „Neunzehn“ geht es um die heftige Sehnsucht eines Jungen, ein Mann zu sein, während „Erwachsen“ das Wunder des Erwachsenwerdens erforscht. Jedes Gedicht ist so platziert, dass es das Porträt eines jungen Mannes zeichnet, der ins Erwachsenenalter hineinwächst, eines jungen Künstlers, der seine Wurzeln findet und seine Gabe perfektioniert, was in einer ebenso unwiderstehlichen wie tiefgründigen Sammlung gipfelt.