Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 17 Stimmen.
Zero Points of Vedic Astronomy: Discovery of the Original Boundaries of Nakshatras
Indische astronomische Texte geben die Koordinaten der Yogataras oder der Verbindungssterne der Nakshatras an. Diese Koordinaten wurden als Polarkoordinaten interpretiert, die von der Position des Himmelsnordpols abhängen.
Die Polarkoordinaten eines Sterns sollten sich aufgrund der Präzession mit der Zeit ändern. Verschiedene astronomische Texte, die über viele Jahrhunderte hinweg verfasst wurden, geben jedoch für die meisten Yogataras dieselben Koordinaten an. Dies hat dazu geführt, dass die indischen Astronomen als inkompetent bezeichnet wurden, weil sie die Positionen der Sterne nicht genau beobachteten.
In diesem Buch wird vorgeschlagen, dass die indischen Astronomen siderische Ekliptik-Koordinaten verwendeten, die sich im Laufe der Zeit nicht wesentlich verändern. Dieses Verständnis hat zur Entdeckung der ursprünglichen Grenzen der Nakshatras geführt.
Auf der Grundlage dieser Grenzen der Nakshatras und der wechselnden Position der Sonne im Hintergrund der Nakshatras während der Sonnenwenden wurden die Daten des astronomischen Textes Vedanga Jyotisha und des Astronomen Varahamihira neu untersucht. Ausgehend von den Nullpunkten der vedischen Astronomie wurden die Werte von ayanamsha berechnet.