Bewertung:

Members Only von Sameer Pandya ist ein zum Nachdenken anregender Roman, in dem Raj Bhatt, ein indischer Einwanderer, seine Identität, Entfremdung und gesellschaftliche Spannungen in einem überwiegend weißen Umfeld erlebt, wobei der Schwerpunkt auf seinen Erfahrungen in einem Tennisclub und an der Universität liegt. Das Buch behandelt komplexe Themen wie Ethnie, soziale Akzeptanz und zwischenmenschliche Dynamik mit einer Mischung aus Humor und dramatischer Spannung. Während viele Leser das Buch sympathisch und fesselnd fanden, waren einige der Meinung, dass es versucht, zu viele Themen zu behandeln, was die Tiefe der Erforschung jedes einzelnen verwässert.
Vorteile:Fesselnde und nachvollziehbare Geschichte, gut entwickelter Charakter von Raj, berührt aktuelle Themen wie Ethnie und Akzeptanz, humorvolle und doch tiefgründige Einblicke in die Gesellschaft, emotional bewegend, starkes Potenzial für eine Filmadaption und insgesamt gut geschrieben mit Tiefe.
Nachteile:⬤ Einige Leser waren der Meinung, dass das Buch versuchte, zu viele große Themen gleichzeitig zu behandeln, was dazu führte, dass bestimmte Themen unterentwickelt waren
⬤ bestimmte Interaktionen, wie die im Tennisclub und im College, hätten von mehr Tiefe und Klarheit profitieren können
⬤ einige fanden den Schreibstil vereinfachend oder die Geschichte weniger interessant.
(basierend auf 69 Leserbewertungen)
Members Only
Erst nennen ihn die weißen Mitglieder von Raj Bhatts noblem Tennisclub rassistisch. Dann gerät sein Leben aus den Fugen. Auf seinem Weg fragt er sich: Wo gehört er, ein brauner Mann, in Amerika hin? Dieser preisgekrönte Roman "bietet einen tiefen Einblick in die Art und Weise, wie die Charaktere vom Rassismus geprägt sind" (Publishers Weekly).
Ein NPR Best Book - Ein Millions Most Anticipated Title of 2020 - Ein Rumpus Best Book for Asian and Pacific Islander American Heritage Month
Raj ist sich oft nicht sicher, wohin er gehört. Nachdem er als Kind aus Bombay nach Amerika gezogen war, kannte er nur wenige indische Kinder. Jetzt, im mittleren Alter, lebt er meist glücklich in Kalifornien und hat einen Job an einer Universität. Dennoch scheint seine weiße Frau manchmal besser zu ihm zu passen als er selbst, vor allem in ihrem Tennisclub, den er vorsichtig zu lieben gelernt hat. Aber genau dort gerät sein Leben innerhalb einer Woche aus den Fugen. Es beginnt bei einem Treffen für potenzielle neue Mitglieder: Raj ist begeistert, ein afroamerikanisches Paar auf der Liste zu finden; er träumt von einem vielfältigeren Club. Doch in dem Bemühen, Kontakte zu knüpfen, macht er einen rassistischen Witz. Das Komitee wendet sich gegen ihn, ungeachtet der jahrelangen Vorurteile, mit denen er zu kämpfen hatte. Und was noch schlimmer ist: Bald ist sein Job in Gefahr, nachdem ihn eine Gruppe von Studenten wegen seiner angeblichen „antiwestlichen Voreingenommenheit“ als umgekehrten Rassisten anzeigt. Herzergreifend, humorvoll und knallhart erforscht Members Only, was Zugehörigkeit und Zugehörigkeit bedeuten, während Raj durch den komplizierten Raum zwischen dem schwarzen und weißen Amerika navigiert.