Bewertung:

Die Sammlung „People Only Die of Love in Movies“ präsentiert die Filmkritiken von Jim Ridley, einem gefeierten Filmautor, der für seine leidenschaftlichen, aufschlussreichen und unterhaltsamen Kritiken bekannt ist. Die Anthologie wird dafür gelobt, dass sie Ridleys einzigartige Stimme und Perspektive auf das Kino einfängt und als wertvolle Quelle für angehende Filmemacher und Kritiker dient. Die Leser erinnern sich gerne an Ridleys Beiträge zum Filmjournalismus und seine enthusiastische Liebe zu Filmen, Musik und Essen.
Vorteile:Aufschlussreiche und unterhaltsame Texte, ein breites Spektrum an Filmkritiken, fangen die Stimme und Leidenschaft von Jim Ridley ein, dienen als pädagogische Ressource für angehende Filmemacher und Kritiker und bleiben der lokalen Gemeinschaft in guter Erinnerung.
Nachteile:Manche mögen den Inhalt als weniger relevant empfinden, wenn sie keine Verbindung zu Nashville oder Jim Ridleys früherer Arbeit haben; das Buch mag nicht diejenigen ansprechen, die ein eher traditionelles Filmkritikformat suchen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
People Only Die of Love in Movies: Film Writing by Jim Ridley
(Popular Culture Association Ray and Pat Browne Award for the Best Reference/Primary Source Work in Popular and American Culture, First Runner-Up, 2019)
Jim Ridley kombinierte das enzyklopädische Wissen eines Cineasten über Filme mit dem Staunen eines Kindes und schrieb über Filme, wie es nur wenige andere können.
Er erfreute sich an der Freude und dem Unfug des Kinos, beschäftigte sich mit seiner Schönheit und Gewalt und erkundete die gesamte Bandbreite seiner Mythologie mit einer Klarheit und anhaltenden Neugier, die ihm den Respekt der Kritiker im ganzen Land einbrachte. Zum Zeitpunkt seines unerwarteten Todes im Jahr 2016 war Ridley Chefredakteur der alternativen Wochenzeitung Nashville Scene, der Zeitung, in der er sich seit 1989 mit seinen prägnanten, weitreichenden Filmkritiken eine treue Leserschaft eroberte.
Der Titel von People Only Die of Love in Movies geht auf eine Zeile aus dem Filmmusical The Umbrellas of Cherbourg von 1964 zurück, dem Thema eines von Ridleys bekanntesten Werken, das in diesem Band enthalten ist. Insgesamt versammelt die Anthologie fast einhundert Filmkritiken, Essays und journalistische Arbeiten Ridleys, die von Herausgeber Steve Haruch fachkundig nach Filmgenres (z. B. Western, Nouvelle Vague), filmischen Themen (z. B. Helden, Sexualität) und Schreibstil (z. B. negative Kritiken, erzählender Journalismus) geordnet wurden, um Ridleys Bandbreite zu demonstrieren.
People Only Die of Love in Movies lädt seine Leser dazu ein, ihre Lieblingsfilme wiederzusehen, neue Lieben zu entdecken und in die unvergleichlichen Texte eines anspruchsvollen und sachkundigen Kritikers einzutauchen.