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Objective Jail Classification Systems: A Guide for Jail Administrators
Die objektive Klassifizierung von Gefängnisinsassen (OJC) ist ein Verfahren zur Bewertung der Verwahrungs- und Programmbedürfnisse jedes einzelnen Insassen und gilt als eines der wichtigsten Managementinstrumente für Gefängnisverwalter und Planer des Strafrechtssystems.
Ein wirksames System zur Einstufung von Insassen verringert Ausbrüche und Fluchtversuche, Selbstmorde und Selbstmordversuche sowie Übergriffe von Insassen. Die Systeme der OJC verwenden lokal entwickelte und validierte Instrumente, eines bei der Aufnahme und ein weiteres nach der Haftzeit, mit denen der Risikograd und die Bedürfnisse eines Insassen ermittelt werden, so dass eine angemessene Unterbringung und Programmzuweisung erfolgen kann.
Die durch den Klassifizierungsprozess gewonnenen Daten können auch für operative, Management- und Planungszwecke verwendet werden. Dieser Leitfaden zum OJC richtet sich sowohl an Gefängnisverwalter als auch an andere Beamte, die mit Fragen des lokalen Strafrechtssystems befasst sind. Er erörtert die Schlüsselkomponenten eines OJC-Systems, einschließlich Instrumenten, die zuverlässige und gültige Kriterien verwenden, Überschreibungen durch das Klassifizierungspersonal, Schulung des Personals und Verpflichtung zu OJC sowie einen Unterbringungsplan, der mit den Klassifizierungsergebnissen übereinstimmt.
Der Autor skizziert spezifische Aspekte der Systemimplementierung, Automatisierung, Überwachung und Evaluierung von OJC-Systemen. Es werden auch politische Auswirkungen und Empfehlungen erörtert.