
Obsidian Across the Americas: Compositional Studies Conducted in the Elemental Analysis Facility at the Field Museum of Natural History
Obsidian Across the Americas lenkt die Aufmerksamkeit auf neuere Obsidianstudien in Amerika und dient als Referenz für Archäologen und Wissenschaftler, die an materieller Kultur und Austausch interessiert sind. Darüber hinaus bietet es eine breite Palette von Fallstudien zur Charakterisierung von Obsidian, zur Verwendung des Materials und zu theoretischen Interpretationen auf dem amerikanischen Kontinent.
Das begrenzte geographische Vorkommen und die relativ homogene Beschaffenheit von Obsidian machen das Material ideal für archäometrische Studien. Seit der bahnbrechenden Arbeit von Cann und Renfrew aus dem Jahr 1967 über die Analyse der Zusammensetzung von Obsidian im Mittelmeerraum haben sich die Analysetechniken verbessert, die Identifizierung und Charakterisierung von Quellen hat zugenommen, und die Anwendungen haben sich geografisch und theoretisch erweitert, um verschiedene soziokulturelle Aktivitäten und Verhaltensweisen auf der ganzen Welt zu untersuchen.
Während sich viele frühere Veröffentlichungen auf verschiedene Aspekte der Charakterisierung von Obsidian konzentriert haben, stellt dieser Band in einzigartiger Weise Studien zur Zusammensetzung von Obsidian aus ganz Amerika vor, die sich auf die in der Elemental Analysis Facility des Field Museum of Natural History untergebrachten Instrumente stützen. Die Fallstudien, die Materialien aus nordamerikanischen, mesoamerikanischen und südamerikanischen geologischen Quellen umfassen, zeigen, wie Obsidiananalysen zur Untersuchung von Interaktionen, sozioökonomischem Austausch und soziokulturellem Wandel auf verschiedenen Ebenen in der Vergangenheit eingesetzt wurden.