Bewertung:

Das Buch ist eine nostalgische und stimmungsvolle Schilderung der Kindheit im ländlichen England der 1950er Jahre. Es behandelt Themen wie Freundschaft, das Erwachsenwerden und dunklere Elemente wie Kindesmissbrauch, die durch die Augen der jungen Protagonistin April reflektiert werden. Der Schreibstil wird als wunderschön und eindringlich beschrieben, weckt aber aufgrund des ernsten Themas auch unangenehme Gefühle.
Vorteile:⬤ Schön geschriebene und eindringliche Prosa, die das Wesen der Kindheit und des Dorflebens einfängt
⬤ starkes Gefühl von Nostalgie
⬤ glaubwürdige Charaktere
⬤ Erkundung wichtiger Themen wie Freundschaft und die Komplexität des Erwachsenwerdens
⬤ detaillierte Beschreibungen, die die Fantasie des Lesers anregen.
⬤ Der Erzählung fehlt eine konventionelle Handlungsstruktur und kann sich unzusammenhängend anfühlen
⬤ Themen wie Missbrauch können einige Leser unangenehm berühren
⬤ die Gegenüberstellung von malerischen Beschreibungen mit dunkleren Themen kann sich unpassend anfühlen
⬤ einige Charaktere werden als eindimensional wahrgenommen.
(basierend auf 43 Leserbewertungen)
Orchard on Fire
Der brennende Obstgarten spielt in dem kleinen englischen Dorf Stonebridge und erzählt die Geschichte der achtjährigen April Harlency, die an einem Ort erwachsen wird, an dem der Charme der örtlichen Landschaft in scharfem Kontrast zu den Vorurteilen und Launen der Erwachsenenwelt steht.
Als April die rothaarige, energiegeladene Ruby Richards kennenlernt, werden die beiden Mädchen schnell Freundinnen. Gemeinsam lassen sie die körperlichen und seelischen Misshandlungen, die ihnen von den Erwachsenen in ihrem Leben aufgezwungen wurden, hinter sich und verwandeln einen verlassenen Eisenbahnwaggon in einer Obstplantage in ihr geheimes Versteck, ein idyllisches Lager mit gemeinsamen Träumen.