
Open Federalism Revisited: Regional and Federal Dynamics in the Harper Era
Regionale Dynamik und Föderalismus stehen im Mittelpunkt der kanadischen Politik. In Open Federalism Revisited untersuchen James Farney, Julie M. Simmons und eine vielfältige Gruppe von Autoren das Erbe von Premierminister Stephen Harper in den Bereichen öffentliche Politik, politische Institutionen sowie kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung. In diesem Band wird untersucht, wie diese Bereiche das Gleichgewicht zwischen geteilter Herrschaft und Selbstverwaltung in der kanadischen Föderation maßgeblich beeinflusst haben und wie sich umfassendere Veränderungen des Gleichgewichts zwischen den Regionen des Landes auf die institutionellen Vereinbarungen auswirkten.
Open Federalism Revisited befasst sich mit vier Fragen: 1) Ist es der Regierung Harper gelungen, den kanadischen Föderalismus so zu verändern, wie es ihr ursprüngliches Versprechen eines offenen Föderalismus vermuten lässt? 2) Wie groß war der Unterschied zwischen den von der Regierung Harper angestrebten Veränderungen und dem, was sie tatsächlich erreicht hat? 3) Unterscheidete sich der Ansatz der Harper-Regierung wesentlich von dem der Vorgängerregierungen? und 4) Warum war Harpers Fähigkeit, das System zu verändern, so relativ gering, wenn man bedenkt, dass sein Vermächtnis hauptsächlich aus inkrementellen Veränderungen besteht?
Anhand von Themen wie der politischen Kultur, der Rolle der politischen Parteien bei der regionalen Integration, der Einwanderungspolitik, der Umweltpolitik und der Gesundheitsfürsorge bewertet Open Federalism Revisited genau, wie viel sich unter einem Premierminister verändert hat, der mit dem klaren Wunsch ins Amt kam, Kanada zurück zu einer älteren Vision des Föderalismus zu führen.