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Intermediate Offshore Foundations
Zwischenfundamente werden als Anker für schwimmende Plattformen und Hilfskonstruktionen, als Fundamente für Stahlmäntel sowie zur Abstützung von Geräten am Meeresboden und von Offshore-Windkraftanlagen verwendet. Wenn sie durch Absaugen installiert werden, sind sie eine wirtschaftliche Alternative zu Pfählen und können auch vollständig entfernt werden. Sie haben in der Regel einen runden Grundriss und sind im Wesentlichen starr, wenn sie seitlich belastet werden. Das Verhältnis von Länge zu Durchmesser der Einbettung (L/D) liegt im Allgemeinen zwischen 0,5 und 10, womit die Lücke zwischen flachen und tiefen Fundamenten überbrückt wird, obwohl es sich hierbei um indikative Grenzen handelt und die Reaktion und nicht das Verhältnis der Einbettung ein Zwischenfundament definiert.
In den ersten Kapiteln werden Fundamenttypen vorgestellt, Modelle für Flach-, Zwischen- und Tiefgründungen sowie deren Bemessung verglichen, spezielle Bemessungsaspekte definiert, durch die sich Zwischengründungen von Flach- und Tiefgründungen unterscheiden, sowie deren Gefahren aufgelistet, die hauptsächlich bei der Installation auftreten. Spätere Kapitel befassen sich mit dem Einbau, der Widerstandsfähigkeit und dem Verhalten an Ort und Stelle sowie mit verschiedenen Entwurfsüberlegungen.
Es besteht kein allgemeines Einvernehmen darüber, welche Entwurfsmethoden/Modelle geeignet sind, so dass die Modelle nur so genau sein sollten wie die Daten. Daher werden mehrere einigermaßen genaue Modelle zusammen mit umfassenden Diskussionen und Ratschlägen bereitgestellt. Außerdem sind Beispielrechnungen und über 200 Referenzen enthalten.
Dies ist das erste Buch, das sich mit der geotechnischen Bemessung von Zwischengründungen befasst, und es wird sich an professionelle Ingenieure wenden, die auf die Offshore-Industrie spezialisiert sind.