Bewertung:

Das Buch bietet eine wichtige Untersuchung der Beziehung zwischen Ökologie, Religion und Ethik und dient als wichtige Quelle für das Verständnis, wie diese Bereiche sich überschneiden und nachhaltige Praktiken beeinflussen. Während es für seine umfassende Abdeckung und seine historischen Einblicke gelobt wird, finden einige Leser es trocken und für Neueinsteiger in das Thema weniger ansprechend.
Vorteile:⬤ Wichtiger Beitrag zum Verständnis von Ökologie und Religion.
⬤ Ausgezeichneter Einführungstext mit historischem Kontext.
⬤ Geschrieben von angesehenen Begründern auf dem Gebiet.
⬤ Verbindet ökologische Fragen mit religiöser Ethik.
⬤ Gute Dokumentation und Analyse.
⬤ Sehr empfehlenswert für Studenten, die dieses Thema studieren.
⬤ Einige Leser finden den Text trocken und für Neulinge nicht ansprechend.
⬤ Das Buch eignet sich eher für Studenten oder Akademiker als für Gelegenheitsleser.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Ecology and Religion
Von den Psalmen in der Bibel bis zu den heiligen Flüssen im Hinduismus ist die natürliche Welt ein wesentlicher Bestandteil der Weltreligionen. John Grim und Mary Evelyn Tucker sind der Ansicht, dass diese Beziehung angesichts der wachsenden ökologischen Herausforderungen von heute immer wichtiger wird.
Diese Fibel untersucht die Geschichte der religiösen Traditionen und der Umwelt und zeigt, wie religiöse Lehren und Praktiken die Nachhaltigkeit sowohl gefördert als auch zuweilen untergraben haben. In den folgenden Kapiteln wird die Entstehung der religiösen Ökologie untersucht, da sich die Ansichten über die Natur in den religiösen Traditionen und in den ökologischen Wissenschaften verändert haben. Die Autoren argumentieren jedoch, dass Religion und Ökologie nicht allein Sache von Institutionen oder Disziplinen sind. Sie beschreiben vier grundlegende Aspekte des religiösen Lebens: Orientierung, Erdung, Pflege und Verwandlung. Anschließend erfahren die Leser, wie diese Phänomene in einer indianischen Religion, im orthodoxen Christentum, im Konfuzianismus und im Hinduismus erlebt werden.
Letztlich argumentieren Grim und Tucker, dass das Engagement von Religionsgemeinschaften notwendig ist, wenn die Menschheit sich selbst und den Planeten erhalten will. Studenten der Umweltethik, der Theologie und Ökologie, der Weltreligionen und der Umweltwissenschaften erhalten eine solide Grundlage für das aufkeimende Gebiet der religiösen Ökologie“.