
Greening Through Trade: How American Trade Policy Is Linked to Environmental Protection Abroad
Wie die Umweltbestimmungen in den präferenziellen Handelsabkommen der USA sowohl die Umweltpolitik der Handelspartner als auch die Wirksamkeit multilateraler Umweltabkommen beeinflussen.
Da die Handelsverhandlungen im Rahmen der Welthandelsorganisation ständig ins Stocken zu geraten scheinen, wenden sich die Länder zunehmend präferenziellen Handelsabkommen (PTAs) zwischen kleineren Gruppen von Nationen zu. Viele dieser PTAs enthalten Umweltbestimmungen, von denen einige den Handelspartnern vorschreiben, neue nationale Umweltgesetze zu erlassen, und nutzen die in Handelsabkommen verfügbaren Durchsetzungsmechanismen als Instrumente für den Umweltschutz. In Greening through Trade untersuchen Sikina Jinnah und Jean-Fr d ric Morin erstmals detailliert, wie sich die Umweltbestimmungen in den Präferenzhandelsabkommen der USA sowohl auf die Umweltpolitik der Handelspartner als auch auf die Wirksamkeit multilateraler Umweltabkommen auswirken. Sie tun dies durch eine Kombination aus eingehenden qualitativen Fallstudien und quantitativer Analyse eines Originaldatensatzes von 688 globalen PTAs.
Jinnah und Morin untersuchen die Auswirkungen von Verbindungen zwischen PTAs und Umweltverträgen sowie die Verbreitung von Umweltnormen und -politik durch PTAs. Im Wesentlichen argumentieren sie, dass US-Handelsabkommen als Mechanismen dienen können, um Umweltpolitik in Handelspartnerländer und Drittländer zu exportieren und die Wirksamkeit multilateraler Umweltabkommen durch Stärkung ihrer Durchsetzungskapazität zu verbessern. Sie warnen davor, dass PTAs kein Allheilmittel für die Umweltpolitik sind; tiefer liegende Probleme des nicht nachhaltigen Konsums und der unterschiedlichen Machtdynamik zwischen den Handelspartnern müssen beim Einsatz von Handelsabkommen für den Umweltschutz vorsichtig angegangen werden.