Bewertung:

Das Buch präsentiert eine fesselnde Kunst-Raub-Geschichte, die durch einen einzigartigen und minimalistischen Zeichenstil vermittelt wird. Trotz einiger anfänglicher Vorbehalte gegenüber dem Artwork gewinnt die Erzählung mit Humor und abwechslungsreichen Wendungen an Fahrt, die durch bemerkenswerte Pariser Schauplätze noch verstärkt werden. Allerdings gibt es einige abrupte Szenenwechsel, die besser hätten angedeutet werden können.
Vorteile:Unterhaltsame Kunst-Raub-Geschichte, sardonischer Humor, interessante Wendungen in der Handlung, gute Verwendung von Farben und Tönen und einnehmende Charaktere.
Nachteile:Das anfängliche Artwork wirkt etwas fadenscheinig, abrupte Szenenwechsel könnten den Leser verwirren.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Alex, Carole und Sam nutzen Technologie, Know-how und eine an Hybris grenzende Chuzpe, um einen Beruf neu zu erfinden, der seit dem frühen 20.
Jahrhundert viel von seinem Spaß und seiner Frechheit verloren hat. Nach dem erfolgreichen Diebstahl von La Grande Odalisque von Ingrés aus dem Louvre (in der gefeierten gleichnamigen Graphic Novel von Fantagraphics aus dem Jahr 2021) haben die Kunstdiebe einen neuen Auftrag: Sie sollen Olympia von Édouard Manet - und zwei weitere Meisterwerke - aus dem Petit Palais in Paris entführen.
Natürlich kommt es dabei zu Komplikationen, nicht nur, weil Carole zum Zeitpunkt des Raubes im neunten Monat schwanger ist! Bastien Vivès, Jérôme Mulot und Florent Ruppert bilden ein Trio, das genauso stark ist wie seine Protagonisten, und liefern in dieser mit Spannung erwarteten Fortsetzung von The Grande Odalisque eine explosive, großartige Symphonie des Abenteuers sowie eine sehr berührende und lustige Charakterstudie.