Bewertung:

Es war einmal in Uppsala“ ist ein ergreifendes Erinnerungsbuch von Shirin Amani Azari, das von der Reise ihrer Familie aus dem Iran nach Schweden während des Iran-Irak-Krieges erzählt. Aus der Sicht eines zwölfjährigen Mädchens werden die Herausforderungen der kulturellen Anpassung, die Sprachbarrieren und die Komplexität der Vertreibung beleuchtet. Die Erzählung verwebt persönliche Erfahrungen mit traditionellen Volksmärchen, was die emotionale Tiefe und den Wiedererkennungswert erhöht.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön geschrieben und bietet einen tiefen Einblick in die Erfahrungen von Einwanderern, wobei die Themen Freundlichkeit, Empathie und kulturelle Zugehörigkeit im Vordergrund stehen. Die Leserinnen und Leser schätzen Azaris einfühlsame Erzählweise, die die Nuancen der Vertreibung und die Auswirkungen der Einwanderung auf die Kinder wirkungsvoll einfängt. Die Integration von Volksmärchen bereichert die Erzählung und macht sie sowohl ansprechend als auch lehrreich.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser waren der Meinung, dass die Erzählstimme zwar raffiniert, aber aufgrund des Kontrasts zwischen der Perspektive eines Kindes und der Reflexion eines Erwachsenen gelegentlich etwas gestelzt wirkte. Außerdem ist das Buch zwar leicht zugänglich, aber die komplexen Emotionen und Themen könnten jüngere Leser nicht überwältigen, und manche würden sich vielleicht eine tiefere Auseinandersetzung mit den dunkleren Aspekten der Erfahrung von Einwanderern wünschen.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Shirin ist gerade aus dem vom Krieg gezeichneten Iran nach Schweden gekommen - ihrer neuen Heimat.
Sie und ihre Familie müssen lernen, sich an das Wetter, die Kultur und die Sozialisation in Schweden zu gewöhnen und gleichzeitig mit ihrer iranischen Herkunft in Kontakt zu bleiben.