Bewertung:

Das Buch über die Operation Crusader bietet eine detaillierte Untersuchung einer komplexen Schlacht des Zweiten Weltkriegs in Nordafrika. Es wird für seine informativen Illustrationen, Fotos und die gut strukturierte Erzählung gelobt. Einige Rezensenten merkten jedoch an, dass sich die Erzählung in Einzelheiten verlieren kann, was es schwierig macht, den Gesamtfluss ohne erneutes Lesen zu erfassen. Die Berichterstattung erfolgt überwiegend aus britischer Sicht, und es wird bemängelt, dass die Kommandostrukturen auf beiden Seiten nicht ausreichend analysiert werden.
Vorteile:Die ausführliche Darstellung der Ereignisse der Operation Crusader, hilfreiche Illustrationen und Karten sowie aufschlussreiche Kommentare zu Schlüsselfiguren wie Rommel und Auchinleck ergänzen frühere Osprey-Titel zu den Nordafrika-Kampagnen und schließen eine Lücke in der Literatur über diese Schlacht.
Nachteile:Die Erzählung kann sich in Details verlieren, die britische Perspektive ist vorherrschend und die deutschen und italienischen Streitkräfte werden nur begrenzt berücksichtigt, einige Kommandeure in der britischen Kommandostruktur werden vernachlässigt, und die Schlachtkarten werden als schwer lesbar kritisiert.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
Operation Crusader 1941: Rommel in Retreat
Nach einer Pause im Wüstenkrieg, in der die Deutschen und die Briten ihre Armeen verstärkten, griff Rommel plötzlich die britischen Befestigungen an und griff den nördlichen Sektor der britischen Linie bei Gazala an.
Nachdem er die Briten im Norden in die Enge getrieben und die 1. freie französische Brigade überflügelt hatte, gelang es Rommel, die wichtigsten britischen Stellungen einzukesseln und sie in einem Gebiet einzuschließen, das als "Kessel" bekannt wurde.
Tausende britische Soldaten wurden getötet oder gerieten in Gefangenschaft, was eine verheerende Niederlage für die Alliierten darstellte. Begleitet von zeitgenössischen Fotografien und Karten, die die Bewegungen beider Armeen zeigen, liefert Ken Ford eine meisterhafte Studie über Rommel, den "Wüstenfuchs", auf dem Höhepunkt seiner Macht während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945), als er die britische Armee bis zum Ort ihrer letzten Stellung bei El Alamein zurückdrängte.