Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Analyse der US-Luftkampagne, Operation Linebacker I, während des Vietnamkriegs, wobei der Schwerpunkt auf der Wirksamkeit der eingesetzten Taktiken und Technologien liegt. Es beleuchtet den Übergang von ineffizienten Bombenkampagnen zu einem strategischeren Einsatz der Luftstreitkräfte, unterstützt durch zahlreiche Fotos, Karten und Diagramme. Der Autor hebt die Lehren hervor, die daraus gezogen wurden, und wie sie künftige militärische Strategien beeinflussten, während er auch die Einschränkungen kritisiert, die die US-Streitkräfte gegenüber den nordvietnamesischen Lufttaktiken erfuhren.
Vorteile:⬤ Detaillierte Beschreibungen der militärischen Taktik und Technologie, die während Linebacker I zum Einsatz kamen
⬤ Hervorragende Illustrationen und Karten
⬤ Aufschlussreiche Analyse der Effektivität der Luftstreitkräfte
⬤ Fesselnde Erzählung, die sowohl für Historiker als auch für Enthusiasten geeignet ist
⬤ Relevante Lehren für moderne Militärkampagnen.
⬤ Begrenzte Berichterstattung über die Beiträge der Seestreitkräfte
⬤ einige Rezensenten waren der Meinung, dass zu viel Gewicht auf die Osteroffensive gelegt wurde
⬤ Kritik an der ausschließlichen Konzentration des Buches auf die Luftoperationen und dem Fehlen eines umfassenden Überblicks über alle beteiligten Teilstreitkräfte.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
Operation Linebacker I 1972: The First High-Tech Air War
Die faszinierende Geschichte der wohl ersten "modernen" Luftkampagne der Welt ist vollständig illustriert und mit beeindruckenden Farbbildern versehen.
Nach dem Scheitern von "Rolling Thunder" waren die US-Flugzeuge nun mit neuen Technologien wie lasergesteuerten Bomben und elektronischen Kampffunktionen ausgestattet. Die Luftwaffe verfügte nun über den furchteinflößenden Kampfhubschrauber AC-130 und eine neue Generation von Wild Weasel Anti-Radar-Flugzeugen, und die Flieger der US-Marine hatten dank der neuen TOPGUN-Jägerschule nun eine viel bessere Ausbildung im Luftkampf.
Als die Pariser Friedensgespräche Anfang 1972 ins Stocken gerieten und die USA begannen, sich aus Vietnam zurückzuziehen, war klar, dass die Nordvietnamesen einen Großangriff auf Südvietnam vorbereiteten. Aufgrund des schlechten Wetters und der starken Luftabwehr im Norden konnte der Angriff schnell vorangetrieben werden, aber die USA schlugen mit einer Luftkampagne namens Operation Linebacker zurück. Ihr Ziel: die Invasion zu vereiteln, die Regierung Südvietnams zu erhalten und die Nordvietnamesen zu den Pariser Friedensgesprächen zurückzubringen.