Bewertung:

Das Buch „Operation Mexico!“ bietet eine fesselnde Erkundung der frühen Jahre des mexikanischen Straßenrennens mit Originalfotos und technischen Details, die Liebhabern von Oldtimern gefallen. Während einige Leser das Buch als aufschlussreich und gut dokumentiert empfanden, waren andere enttäuscht, dass der Schwerpunkt auf den technischen Daten und nicht auf einer zusammenhängenden Erzählung lag, und es wurden Bedenken wegen der Länge und des Preises geäußert.
Vorteile:Interessante Geschichte und Originalfotos, reichhaltige technische Details für Autoliebhaber, fesselnder Schreibstil, der das Interesse des Lesers aufrecht erhält, Einblicke in die Herausforderungen des Rennens, Intrigen hinter den Kulissen, nominiert für einen Goodreads Award.
Nachteile:Einige Leser erwarteten eine umfassendere Erzählung und fanden sie zu technisch, es fehlte an Details und Kontinuität, einige Fehler wurden bemerkt, der Preis wurde angesichts des geringen Umfangs als zu hoch empfunden, er könnte für Gelegenheitsleser nicht attraktiv sein.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Operation Mexico! Carl Kiekhaefer vs. the 1951-1953 Pan American Road Race
Carl Kiekhaefer gegen das Panamerikanische Straßenrennen 1951-53 Fünf Jahre lang fand in Mexiko ein Autorennen statt, das die Sportwelt eine Woche lang in Atem hielt und für Spannung und Nervenkitzel sorgte. Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Welt, um an diesem brutalen Rennen über 2.035 Meilen durch zerklüftetes Terrain teilzunehmen. Die Goliaths der Autoindustrie entdeckten bald, dass das Rennen eine Plattform bot, um neue Produkte zu testen und auf dem US-Markt aufzusteigen. Es dauerte nicht lange, bis sich ein intensiver Wettbewerb zwischen großen Unternehmen wie der Chrysler Corporation und Daimler-Benz entwickelte, und der legendäre Carl Kiekhaefer fand sich nicht nur im Zentrum eines gefährlichen physischen Rennens wieder, sondern auch in einem erbitterten Kampf um die Spitze des amerikanischen Automobilbaus. Diese Position verschaffte ihm ein überlebensgroßes Prestige und viel Macht. Carl war ein hart arbeitender, wettbewerbsorientierter Industrieller aus Wisconsin und Hersteller von Außenbordmotoren, Kettensägen und militärischen Drohnenmotoren. Er würde sich sicher nicht dem politischen Druck, manipulierten Rennen, Sabotage oder Drohungen beugen. Und so wurde die Bühne für das Panamerikanische Straßenrennen bereitet - ein spektakuläres Spektakel, das nie in Vergessenheit geraten wird.
In diesem Buch wird Carl Kiekhaefers Engagement für das mexikanische Straßenrennen in den frühen 1950er Jahren detailliert beschrieben. Die Kontroverse nach dem Rennen im November 1952 veränderte Carls Herangehensweise an die Vorbereitung von Rennwagen, was sich Mitte der 1950er Jahre, als er Stock-Car-Rennteams einsetzte, sehr auszahlte.
Beim PARR 1953 war Carl fest entschlossen, die werksseitig unterstützten Lincolns zu schlagen, wurde aber durch mutmaßliche Sabotage, katastrophale mechanische Defekte und Pech daran gehindert. Was es Carl ermöglichte, beim Mexican Road Race konkurrenzfähig zu sein, war der FirePower (Hemi) V8-Motor von Chrysler. Ab 1951 wurde der FirePower V8-Motor in den 1950er Jahren von namhaften Motorsportlern eingesetzt, um weltweit Rennerfolge zu erzielen.