Bewertung:

Dieses Buch ist ein fesselnder Bericht über die erschütternden Entführungserfahrungen von Denise Huskins und Aaron Quinn, der sich auf ihren Kampf um Gerechtigkeit vor dem Hintergrund der Inkompetenz der Polizei und der Ungläubigkeit der Öffentlichkeit konzentriert. Die Autoren schildern aus ihrer Sicht sowohl die Schrecken, die sie erlebt haben, als auch ihre Widerstandskraft, mit der sie das Trauma überwunden und für die Anerkennung ihrer Wahrheit gekämpft haben.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben und fesselnd und bietet detaillierte Einblicke in den Fall. Die Leser fanden es emotional fesselnd, inspirierend und herzzerreißend, und viele drückten ihre tiefe Empathie für die Opfer aus. Die Einbeziehung verschiedener Perspektiven, insbesondere der von Detective Misty Carausu, die bei der Aufdeckung der Wahrheit geholfen hat, verleiht der Erzählung Tiefe. Das Buch erinnert eindringlich an die Viktimisierung durch die Strafverfolgungsbehörden und das Justizsystem und ist daher eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für wahre Verbrechen interessieren.
Nachteile:In einigen Rezensionen wurde darauf hingewiesen, dass das Buch sich wiederholende Elemente enthält und von einem strafferen Lektorat profitieren könnte, insbesondere in den mittleren Abschnitten. Auch wenn die Erzählung fesselnd ist, fanden einige Leser es schwierig, sich in den komplexen Emotionen und Ereignissen zurechtzufinden, was zu Verwirrung führte. Es wurde auch bemängelt, dass die ungerechte Behandlung der Opfer für die Leser überwältigend sein könnte.
(basierend auf 88 Leserbewertungen)
Victim F: From Crime Victims to Suspects to Survivors
Die schockierende wahre Geschichte einer bizarren Entführung und der erneuten Viktimisierung der Opfer durch das Justizsystem.
Im März 2015 erwachten Denise Huskins und ihr Freund Aaron Quinn aus einem gesunden Schlaf und erlebten einen Albtraum. Bewaffnete Männer fesselten und betäubten sie und entführten dann Denise. Sie warnten sie, nicht die Polizei zu rufen, da Denise sonst getötet würde. Aaron zerbrach sich den Kopf darüber, was er tun sollte. Schließlich vertraute er auf die Polizei und wählte den Notruf 911. Doch anstatt nach Denise zu suchen, beschuldigte die Polizei Aaron des Mordes an ihr. Seine Geschichte, so sagten sie ihm, sei einfach unglaubwürdig. Als Denise lebend freigelassen wurde, richtete die Polizei ihr Feuer auf sie und nannte sie das „Gone Girl“ des wahren Lebens, das ihre eigene Entführung vorgetäuscht hatte.
In Victim F erzählen Aaron und Denise von der schrecklichen Tortur, die sie fast alles gekostet hätte. Wie zu viele Opfer sexueller Gewalt wurden sie abgewiesen, ungläubig angesehen und durch den Dreck gezogen. Sie hatten niemanden, auf den sie sich verlassen konnten, außer sich selbst, und so nahmen sie es mit der Beschuldigung der Opfer, der Belästigung, der Frauenfeindlichkeit und dem Machtmissbrauch auf, die im Strafjustizsystem weit verbreitet sind. Ihre Geschichte ist letztlich eine Liebesgeschichte, aber eine, die ein notwendiges Licht auf sexuelle Übergriffe und den Missbrauch durch die Strafverfolgungsbehörden wirft, der das Leiden der Opfer nur allzu oft verschlimmert.