
Organising During the Coronavirus Crisis: The Contradictions of Our Digital Lives
Dieses Buch untersucht die Nutzung digitaler Technologien für die soziale Organisation während der Covid-19-Pandemie und hinterfragt die spezifische Beziehung zwischen digitalen Technologien und sozialen Bewegungen. Ausgehend von der Marx'schen Entfremdungstheorie und Antonio Gramscis Konzepten des gesunden Menschenverstands, des gesunden Menschenverstands, der Hegemonie und der Praxis untersucht der Autor die Wirksamkeit digitaler Technologien bei der Ausfüllung der durch die Pandemie entstandenen sozialen Leere.
Eine Reihe von ausführlichen Interviews in verschiedenen Bereichen - von kommunalem Aktivismus, psychischer Gesundheit, gewerkschaftlicher Organisation, kreativen Künsten und Widerstandsbewegungen - zeigen, wie digitale Technologien während der Pandemiekrise florierten und neue Wege der Kommunikation ermöglichten. Die Interviews machen jedoch auch die Unzulänglichkeiten der digitalen Technologien deutlich. Das Buch stellt konventionelle Weisheiten über die positiven Auswirkungen digitaler Maschinen auf unser Leben in Frage.
Das Buch ist für alle interessant, die sich mit den gesellschaftlichen, ethischen und politischen Auswirkungen digitaler Technologien beschäftigen, insbesondere aus einer qualitativen Perspektive. Es ist auch für eine breitere Leserschaft von Bedeutung, die sich über den Einfluss der sozialen Medien Gedanken macht.