Bewertung:

Das Buch „Östlich des Sturms: Outrunning the Holocaust in Russia“ von Hanna Pankowsky ist ein fesselnder und persönlicher Bericht über die Erfahrungen ihrer Familie als jüdische Flüchtlinge während des Zweiten Weltkriegs. Es beschreibt ihre Flucht aus dem von den Nazis besetzten Polen in die Sowjetunion und schließlich ihre Reise in die Vereinigten Staaten. Viele Rezensenten loben das Buch für seine lebendige Erzählweise und seine emotionale Tiefe und betonen die Unverwüstlichkeit und den Mut der Autorin und ihrer Familie inmitten unvorstellbarer Schwierigkeiten.
Vorteile:⬤ Gut geschriebene Erzählung, die eine einzigartige Perspektive auf den Holocaust bietet
⬤ lebendige und fesselnde Beschreibungen, die den Leser in den Bann ziehen
⬤ erzählt eine weniger bekannte Geschichte des Überlebens und der Resilienz während des Zweiten Weltkriegs
⬤ empfohlen für junge und erwachsene Leser
⬤ bietet Einblicke in den kulturellen und historischen Kontext der Zeit
⬤ emotional und inspirierend mit einer positiven Botschaft der Hoffnung.
⬤ Einige Leser könnten das Tempo teilweise als langsam empfinden
⬤ einige Details über den historischen Kontext könnten von denjenigen übersehen werden, die mit der Geschichte nicht vertraut sind
⬤ der persönliche Charakter der Geschichte könnte nicht alle Leser ansprechen, die eine breitere historische Perspektive suchen.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
East of the Storm: Outrunning the Holocaust in Russia
Am 27. September 1939, nach dem Einmarsch der Nazis, hörte Polen auf, als Nation zu existieren.
Der Vater der zehnjährigen Hanna Davidson, Simon, und ihr älterer Bruder, Kazik, wurden zur Verteidigung Warschaus eingezogen. Hanna und ihre Mutter Sofia sahen sich den Bemühungen Hitlers ausgesetzt, die jüdische Bevölkerung Polens zu entmenschlichen. Es schien keine andere Wahl zu geben, als sich der rücksichtslosen Tyrannei zu unterwerfen.
Als sie erfuhren, dass Simon und Kazik in der sowjetisch besetzten Zone Polens noch am Leben waren, beschlossen Hanna und ihre Mutter, die gefährliche Flucht aus dem Nazi-Polen in das sichere sowjetische Gebiet zu wagen. Nur mit den Kleidern auf dem Rücken flohen sie aus ihrer Wohnung und stellten sich einer entmutigenden Überfahrt und der drohenden Verfolgung durch Stalins Regime.
Die Reise der Davidsons ins Innere der Sowjetunion, wie sie von Hanna erzählt wird, ist eine außergewöhnliche Geschichte. Ihre Geschichte ist nicht nur ein Überlebensbericht, sondern auch die Geschichte einer Familie, deren Geist durch Verfolgung, Krieg, Hungersnot oder politische Unterdrückung nicht zerstört werden konnte.