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Die vergessenen Leistungen einer bahnbrechenden deutschen Malerin werden in dieser umfassenden Monografie wiederhergestellt.
Obwohl sie nach ihrem Tod in Vergessenheit geriet, war die deutsch-schweizerische Künstlerin Ottilie W. Roederstein (1859-1937) zu Lebzeiten als eine der führenden Malerinnen im deutschsprachigen Raum erfolgreich. Noch vor ihrem 30. Lebensjahr konnte sich Roederstein durch Verkäufe und Auftragsarbeiten finanziell selbst tragen. Bis 1931 stellte sie international aus und nahm an bedeutenden Ausstellungen wie dem Salon der Acad mie des Beaux-Arts und der Exposition Universelle 1889 teil. Roederstein widmete ihr ganzes Leben erfolgreich der Kunst und führte mit ihrer Lebensgefährtin, der Gynäkologin Elisabeth H. Winterhalter, eine unkonventionelle, aber angesehene Existenz in Deutschland. Nach mehreren Jahrzehnten legen das Kunsthaus Z rich und das St del Museum in Frankfurt am Main endlich die erste Monografie zu Roedersteins bemerkenswertem Werk vor.
Auf den Seiten dieser Publikation kann der Leser die Entwicklung von Roedersteins Stil nachvollziehen, vom frühen Festhalten an den Konventionen der Akademie bis zu einem späteren Stil, der von einer einzigartigen Strenge geprägt ist.