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Overthrowing the Queen: Telling Stories of Welfare in America
1976 machte Ronald Reagan im Wahlkampf mit einem außergewöhnlichen Bericht über eine Frau auf sich aufmerksam, die massiven Sozialhilfebetrug beging.
Die Geschichte schlug ein wie eine Bombe, und ein verheerendes Symbol für den Missbrauch von Regierungsprogrammen war geboren: die Welfare Queen. Overthrowing the Queen untersucht diese Legenden von Betrug und Missbrauch und bringt dabei persönliche Geschichten von Not und Hoffnung ans Licht, die von Kassierern, Busfahrern und Geschäftsinhabern, von Politikern und Hilfsorganisationen und vor allem von den Hilfeempfängern selbst erzählt werden.
Gemeinsam zeigen diese Geschichten, wie der scheinbar unschuldige Akt des Geschichtenerzählens nicht nur mächtige Stereotypen hervorbringen kann, die die öffentliche Politik prägen, sondern auch erlösende Gegenerzählungen, die Hoffnung auf eine genauere, gerechtere und einfühlsamere Sicht der Armut im heutigen Amerika geben. Overthrowing the Queen setzt sich mit der Wahrnehmung von Sozialhilfeempfängern auseinander und schlägt gleichzeitig neue Ansätze für die Untersuchung mündlicher Erzählungen vor, die weit über die Untersuchung von Sozialhilfe, Armut und sozialer Gerechtigkeit hinausgehen.