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Dieser Band widmet sich einem sich schnell entwickelnden Forschungsfeld, indem er den bestehenden Diskurs abbildet, um die aktuellen Entwicklungen in einen historischen Kontext zu stellen und gleichzeitig neue Wege zu beschreiten, indem er neue Themen aufgreift und neue Ansätze verfolgt.
Der Begriff KI wird für ein breites Spektrum von Phänomenen verwendet, von maschinellem Lernen und Data Mining bis hin zu allgemeiner künstlicher Intelligenz. Das jüngste Aufkommen hochentwickelter KI-Systeme, die teilweise oder vollständig autonom arbeiten und Aufgaben übernehmen können, die Lernen und "Intelligenz" erfordern, wirft schwierige ethische Fragen auf und hat von vielen Seiten Bedenken hinsichtlich des individuellen und gesellschaftlichen Wohlergehens, der demokratischen Entscheidungsfindung, des moralischen Handelns und der Verhinderung von Schaden geweckt.
Diese Arbeit reicht von der Untersuchung normativer Beschränkungen für spezifische Anwendungen von Algorithmen des maschinellen Lernens - etwa in der alltäglichen medizinischen Praxis - bis hin zu Überlegungen zum (potenziellen) Status der KI als einer Form des Bewusstseins mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten und, noch allgemeiner, zu den konzeptionellen Begriffen und Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um Aufgaben zu verstehen, die Intelligenz erfordern, unabhängig davon, ob es sich um menschliche oder KI handelt.