Bewertung:

Das Buch „P-39 Airacobra Aces“ bietet einen detaillierten Bericht über die Piloten, die die P-39 Airacobra während des Zweiten Weltkriegs geflogen sind, wobei der Schwerpunkt auf ihren Erfolgen und den Leistungen des Flugzeugs in verschiedenen Einsatzgebieten liegt. Obwohl das Buch umfassend und gut recherchiert ist, vermissten einige Leser fesselnde Erzählungen und Details über das Flugzeug selbst.
Vorteile:Das Buch ist gründlich und gut dokumentiert und bietet detaillierte Berichte über die Piloten und ihre Leistungen. Es enthält wertvolle Fotos und Farbprofile, die es optisch ansprechend machen. Der Autor stellt die Stärken und Schwächen sowohl der Piloten als auch der P-39 Airacobra wirkungsvoll dar und bietet eine gute Grundlage für weitere Recherchen.
Nachteile:Viele Leser empfanden das Buch als etwas trocken und wenig fesselnd erzählt. Es geht weder auf die technischen Leistungen des Flugzeugs noch auf Berichte von Piloten aus erster Hand ein. Einige Abschnitte sind dicht und eignen sich möglicherweise nicht für diejenigen, die eine spannende Darstellung der Airacobra und ihres Einsatzes im Kampf suchen.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
P-39 Airacobra Aces of World War 2
Als erstes amerikanisches Kampfflugzeug mit Dreiradfahrwerk und Mittelmotor erwies sich die P-39 in den Händen ihres Erstkunden, der US Army Air Force (AAF), als wenig erfolgreich.
Die P-39 wurde durch ihre Unzuverlässigkeit und die schlechte Motorleistung in großen Höhen behindert, diente aber dennoch an der Seite der P-40 und der P-38 im erbitterten Kampf um die Eroberung von Guadalcanal in den Jahren 1942/43 und war auch im Dschungel von Neuguinea häufig im Einsatz. Rund ein Dutzend AAF-Asse erzielten mit der P-39 fünf Abschüsse, obwohl diese Zahl von der sowjetischen Roten Luftwaffe weit übertroffen wurde, deren Piloten die Airacobra als eines der besten Leihflugzeuge des Krieges einstuften.