Bewertung:

Das Buch „Packinghouse Daughter“ von Cheri Register ist ein Erinnerungsbuch, das persönliche Erzählungen mit historischem Kontext über die Fleischverpackungsindustrie in Albert Lea, Minnesota, verknüpft. Während das Buch eine reichhaltige Darstellung des Kleinstadtlebens und der Arbeiterkämpfe in den 1950er und 1960er Jahren bietet, sind die Reaktionen der Leser hinsichtlich der Ausführung und des Schwerpunkts des Buches unterschiedlich.
Vorteile:Das Buch wird für seine fesselnde Erzählweise und den Detailreichtum gelobt, der Einblicke in das Kleinstadtleben und die Geschichte der Arbeiterschaft gewährt. Viele Rezensenten schätzen die Fähigkeit der Autorin, die Erfahrungen von Menschen aus der Arbeiterklasse zu schildern und den informativen historischen Kontext der Arbeiterbewegung und der Fleischverpackungsindustrie. Cheri Register gilt als talentierte Autorin mit leicht lesbarer Prosa, und das Buch hat bei Lesern, die mit der Region vertraut sind, großen Anklang gefunden.
Nachteile:Kritiker des Buches weisen darauf hin, dass es erst in der Mitte in den Streik eintaucht, was zu Enttäuschungen über das Tempo führt. Einige Leser sind der Meinung, dass der Schreibstil besser hätte sein können, und merken an, dass der autobiografische Aspekt nur minimal ist und die Sichtweise der Gewerkschaften überwiegt, während die Sichtweise der Eigentümer übergangen wird. Darüber hinaus fanden einige, dass es dem Buch an Tiefe in Bezug auf Themen fehlte, die gründlicher hätten erforscht werden können.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
Packinghouse Daughter: A Memoir
Packinghouse Daughter verbindet persönliche Erinnerungen und öffentliche Geschichte zu einer fesselnden Geschichte über Familientreue, das Leben in einer Kleinstadt und die Werte der Arbeiterklasse angesichts eines heftigen Streiks im Jahr 1959.
Cheri Register, die Tochter eines Packhausarbeiters von Wilson & Company, erinnert sich an den Streik der Fleischpacker, der ihre Heimatstadt Albert Lea, Minnesota, verwüstete und spaltete.