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Pan-Africanism: Politics, Economy, and Social Change in the Twenty-First Century
Während im Westen viel über das Schicksal Afrikas diskutiert wird, hört man in der Debatte über die Zukunft dieses bedrohten Kontinents selten die Stimmen der Afrikaner selbst.
Der Panafrikanismus zielt darauf ab, die vielen verschiedenen Völker Afrikas und der Diaspora (in den Westindischen Inseln, in Lateinamerika, in den USA und in Großbritannien) zu vereinen. Als politische Bewegung hat sich der Panafrikanismus erstmals vor 100 Jahren formiert und ist seither je nach Kriegen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen und dem oft unbeständigen Einfluss des Westens auf- und abgeflaut.
Mehr als ein Dutzend einflussreicher Schriftsteller, politischer Führer und Aktivisten definieren, was die Bewegung ausmacht, während wir uns dem Jahrtausend nähern. Indem sie Themen wie die Rolle von Wissenschaft und Technologie in Afrikas Zukunft und das Potenzial für eine panafrikanische Frauenbewegung ansprechen, bieten die Autoren einen wertvollen Überblick über die politische Ökonomie der Einigung auf dem Kontinent und darüber hinaus in einer Zeit, in der die Gefahr der Rekolonisierung groß ist.