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Paolo Gasparini: Field of Images
Sechs Jahrzehnte Stadtansichten und Darstellungen des sozialen Wandels in ganz Lateinamerika.
Der 1934 in Gorizia (Italien) geborene und 1954 als Venezolaner eingebürgerte Fotograf Paolo Gasparini ist eine führende Persönlichkeit der modernen lateinamerikanischen Fotografie und bekannt für seine schonungslose Darstellung der kulturellen Spannungen und tiefgreifenden inneren Widersprüche des amerikanischen Kontinents. Gasparini reiste durch ganz Lateinamerika, von Kuba bis Venezuela, wo er sich schließlich niederließ, und darüber hinaus, und hielt die Vielfalt und visuelle Kultur der Region fest, die er seine Heimat nannte.
Diese Publikation, die die gleichnamige Ausstellung begleitet, gibt einen Überblick über sechs Jahrzehnte seiner fotografischen Laufbahn, wobei eine Reise durch die sich ständig verändernden Landschaften von Städten wie Caracas, La Habana, Sao Paulo oder Mexiko an die von München, Paris, Madrid oder London zu erinnern scheint. Der Katalog enthält Essays von María Wills, Kuratorin der Ausstellung, Horacio Fernández, Antonio Muñoz Molina und Juan Villoro sowie eine kurze Biografie Gasparinis von Sagrario Berti.