Bewertung:

Das Buch bietet einen wertvollen Überblick über die Geschichte der Schwarzen, wobei der Schwerpunkt auf Themen wie Selbstbestimmung und dem Kampf um das Wahlrecht liegt. Obwohl es eine ergreifende Geschichte bietet, fehlt es in einigen Bereichen an Klarheit, insbesondere für jüngere Leser, die den historischen Kontext vielleicht nicht ganz erfassen.
Vorteile:Das Buch enthält eine sehr interessante und sachdienliche Geschichte, die Themen wie Fortschritt und den Kampf um Gleichberechtigung wirkungsvoll illustriert. Die Illustrationen kommen gut an, und die Absicht hinter der Erzählung ist lobenswert.
Nachteile:An der Geschichte wird kritisiert, dass sie an einigen Stellen unklar ist und jüngere Leser ohne die Anleitung eines Erwachsenen möglicherweise verwirrt zurücklässt. Wichtige historische Bezüge und soziale Zwänge im Zusammenhang mit dem Wahlrecht werden ausgelassen, was das Gesamtverständnis der Erzählung untergräbt. Der historische Kontext wird durch die Erzählung möglicherweise nicht vollständig widergespiegelt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Papa's Mark
In dieser zeitgemäßen Neuauflage helfen ein Vater und sein Sohn ihrer Gemeinde, das Wahlrecht im Süden der Nachkriegszeit einzufordern.
Ein Sohn bringt seinem Vater bei, seinen Namen zu schreiben, damit er zum ersten Mal wählen kann. Die ausdrucksstarken Ölgemälde des Coretta-Scott-King-Preisträgers Colin Bootman vermitteln in dieser historischen Geschichte Wärme und Kraft.
Die erfahrene Lehrerin und Autorin Gwendolyn Battle-Lavert erläutert in einem neuen Begleitheft die Hindernisse, mit denen afroamerikanische Wähler nach dem Bürgerkrieg konfrontiert waren, und den Kampf gegen die Unterdrückung von Wählern, der auch heute noch andauert. Simms weiß, dass der Wahltag ein großer Tag für seinen Papa und für ganz Lamar County sein wird. Zum allerersten Mal wird Papa wählen dürfen.
Aber Simms wünscht sich, dass sein Papa seinen eigenen Namen schreiben kann, damit er erhobenen Hauptes ins Gerichtsgebäude gehen kann. Und Simms ist entschlossen, es Papa beizubringen, denn wie sein Vater weiß er, dass die Freiheit nicht einfach zu haben ist.