Bewertung:

Das Buch „Paper Bullets“ von Kip Fulbeck hat gemischte Kritiken erhalten, die zeigen, dass es eine aufschlussreiche und humorvolle Erkundung der Identität ist, insbesondere in Bezug auf die Rassenvielfalt. Viele Leserinnen und Leser schätzen die offene Erzählweise des Autors und die nachvollziehbaren Anekdoten, einige kritisieren jedoch die selbstgefälligen Tendenzen und den Mangel an Vorwärtsdynamik. Insgesamt hat das Buch sowohl positive Überlegungen zum Thema Identität als auch Kritik an seiner Umsetzung hervorgerufen.
Vorteile:** Fesselnder und aufschlussreicher Schreibstil. ** Humorvoll und zum Nachdenken anregend, mit nachvollziehbaren Anekdoten. ** Bietet eine einzigartige Perspektive auf die multirassische Identität. ** Geeignet für Diskussionen im Klassenzimmer, insbesondere in Soziologie- und Schreibkursen. ** Temporeich und unterhaltsam, mit Elementen persönlicher Reflexion.
Nachteile:** Manchmal selbstverliebt und ohne starken Vorwärtsimpuls. ** Einige Leser finden seine Ansichten über Frauen problematisch. ** Kann zum Ende hin mit einem übereilten Schluss den Fokus verlieren. ** Die Charakterisierung wird von einigen als narzisstisch empfunden. ** Nicht für alle nachvollziehbar, insbesondere für diejenigen, die mit der Erfahrung der Hapa nicht vertraut sind.
(basierend auf 20 Leserbewertungen)
Paper Bullets: A Fictional Autobiography
Der preisgekrönte Videomacher, Performancekünstler und Provokateur der Popkultur Kip Fulbeck hat das Publikum weltweit mit seiner Mischung aus Hightech, Comedy und persönlicher Erzählung in seinen Bann gezogen.
Comedy und persönlichen Erzählungen. In Paper Bullets, seinem ersten Roman, greift Fulbeck auf sein kantonesisches, englisches, irisches und walisisches Erbe zurück und verwebt 27 eng miteinander verbundene Geschichten, Essays und Bekenntnisse zu einer fiktiven Autobiografie. Fulbeck, der abwechselnd sensibel und eindringlich, leidenschaftlich und gefühllos ist, konfrontiert die Politik der Rasse, des Geschlechts und der asiatisch-amerikanischen Männlichkeit frontal und ohne Entschuldigung und stellt ständig die Frage, wo Hapas in einem Land hingehören, das die multirassische Identität ignoriert.
Fulbeck, der mit einer chinesischstämmigen Mutter und einem kaukasischen Vater in Südkalifornien aufgewachsen ist, setzt sich über die Konventionen der literarischen Form hinweg, indem er gleichzeitig seine eigene Lebensgeschichte aufgreift, nachstellt und fabriziert. Die Bandbreite seiner Erfahrungen - vom College-Professor zum Freiwilligen in der Jugendarbeit, vom Blues-Spieler zum Surfer und Rettungsschwimmer - fließt in seine witzigen und menschlichen Texte ein. Wie er selbst ist sein Protagonist ein junger Mann, der von den widersprüchlichen Sitten, Stigmata, Wünschen und Verhaltensregeln für Männer in Amerika geprägt ist. Er sucht und scheitert an der Liebe und der Unabhängigkeit und experimentiert dabei ständig mit Sex. Manchmal urkomisch, immer herzlich, surft er auf den Trivialitäten der Popkultur und den Soundbits, wobei sich seine innere Stimme ständig zwischen dem Realen, dem Wahrgenommenen und dem Imaginierten bewegt.