Bewertung:

Das Buch „Paradox“ von Margaret Cuonzo untersucht verschiedene Paradoxa und ihre Lösungen und richtet sich sowohl an Gelegenheitsleser als auch an Pädagogen. Während einige Rezensenten den aufschlussreichen Inhalt und den pädagogischen Wert des Buches lobten, fanden andere, dass es schwierig zu lesen ist und im Vergleich zu ähnlichen Werken über Paradoxien zu wenig Tiefe hat. Das Buch stellt eine Taxonomie der Paradoxien vor, aber dieser Ansatz wurde als trocken und nicht so aufschlussreich wie erwartet kritisiert. Insgesamt regt das Buch zum Nachdenken an, kann aber aufgrund seiner Komplexität und seines Präsentationsstils den Leser frustrieren.
Vorteile:⬤ Spannendes Thema, das zum Nachdenken und zur intellektuellen Weiterentwicklung anregt.
⬤ Wertvoll für Pädagogen, vor allem in der High School.
⬤ Bietet einen Rahmen für das Verständnis subjektiver Wahrscheinlichkeiten und verschiedener Paradoxien.
⬤ Spricht Leser mit einer Vorliebe für Philosophie und Logik an.
⬤ Komplexe Materie, die für viele Leser schwer zu verstehen ist.
⬤ Die Darstellung kann trocken und gelegentlich verwirrend sein, was zu einem frustrierenden Leseerlebnis führt.
⬤ Es fehlt ein klares Inhaltsverzeichnis, was die Verwendung als Nachschlagewerk erschwert.
⬤ Einige Rezensenten merkten an, dass es sich zu sehr auf die Taxonomie konzentriert, anstatt tiefere Einsichten zu vermitteln.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Eine Einführung in Paradoxien, die zeigt, dass sie mehr sind als bloße Rätsel, sondern zu neuen Denkweisen anregen können.
Schon lange bevor Aristoteles sich mit Zenos Paradoxon auseinandersetzte, waren Denker von Paradoxien fasziniert. In diesem Band der Reihe The MIT Press Essential Knowledge erforscht Margaret Cuonzo Paradoxa und die Strategien, die zu ihrer Lösung eingesetzt werden. Sie stellt fest, dass Paradoxien mehr als nur Rätsel sind, sondern zu neuen Denkweisen anregen können.
Ein Paradoxon kann als eine Reihe von widersprüchlichen Behauptungen definiert werden, von denen jede wahr zu sein scheint. Paradoxe tauchen nicht nur in Salons und Elfenbeintürmen auf, sondern auch im täglichen Leben. (Eine Internet-Suche nach „Paradox“ ergibt das Bild eines Aschenbechers mit dem Symbol „Rauchen verboten“. ) Lösungen vorzuschlagen, schreibt Cuonzo, ist eine natürliche Reaktion auf Paradoxien. Sie lädt uns ein, Paradoxien neu zu überdenken, indem wir uns auf Strategien zu ihrer Lösung konzentrieren, und argumentiert, dass wir daraus viel lernen können, unabhängig davon, ob eines der mächtigeren Paradoxien überhaupt lösbar ist.
Cuonzo bietet einen Katalog von Strategien zur Lösung von Paradoxien an, darunter den Preemptive-Strike (Infragestellung des Paradoxons selbst), den Odd-Guy-Out (Infragestellung einer der Annahmen) und den You-Can't-Get-There-from-Here (Bestreiten der Gültigkeit der Argumentation). Sie argumentiert, dass bestimmte Arten von Lösungen in manchen Kontexten besser funktionieren als in anderen, und dass mit zunehmender Paradoxie der Erfolg bestimmter Strategien unwahrscheinlicher wird. Cuonzo zeigt, dass die Prozesse der Paradoxieerzeugung und des Lösungsvorschlags interessant und wichtig sind. Die Entdeckung eines Paradoxons führt zu Wissensfortschritten: Neue Wissenschaften entstehen oft aus Versuchen, Paradoxien zu lösen, und die in den neuen Wissenschaften verwendeten Konzepte führen zu neuen Paradoxien. So schrieb Niels Bohr: „Wie schön, dass wir auf ein Paradoxon gestoßen sind. Jetzt haben wir eine gewisse Hoffnung, Fortschritte zu machen.“.