Parallel

Bewertung:   (4,0 von 5)

Parallel (Matthias Lehmann)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Parallel ist eine historische Graphic Novel, die das Leben von Karl Kling, einem schwulen Mann im Nachkriegsdeutschland, anhand seiner Korrespondenz mit seiner entfremdeten Tochter beleuchtet. Die Erzählung wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen und offenbart Karls Kämpfe mit seiner Identität und seinen Beziehungen inmitten gesellschaftlicher Vorurteile. Während die künstlerische Gestaltung für ihre Schönheit gelobt wird, empfinden einige Leser die Erzählung als inkonsistent und die Entwicklung der Charaktere als unzureichend.

Vorteile:

Fesselnde Erforschung der persönlichen Identität und des historischen Kontextes.
Wunderschönes Artwork mit einer Mischung aus verschiedenen Stilen, die die Erzählung bereichern.
Eindrucksvolle Darstellung eines komplexen, fehlerhaften Charakters.
Zeitgemäße Themen, die sich mit aktuellen Fragen der Menschenrechte auseinandersetzen.
Effektiver Einsatz von Dialogen und visuellen Erzählungen, einschließlich stiller Panels, die die Geschichte vorantreiben.

Nachteile:

Verwirrende Rückblenden und Zeitsprünge können schwierig zu verfolgen sein.
Manche Leser könnten die Hauptfigur unsympathisch und ihre Entscheidungen frustrierend finden.
Dem Ende fehlt eine befriedigende Auflösung, was einige Leser enttäuscht zurücklässt.
Die Geschichte wirkt überhastet, Charaktere und Handlungen sind bis zum Schluss nicht vollständig entwickelt.

(basierend auf 6 Leserbewertungen)

Inhalt des Buches:

In Parallel erkundet der Autor Matthias Lehmann geschickt die Komplexität des Schwulseins in einer Zeit, in der queere Beziehungen verboten waren. Hin- und hergerissen zwischen seiner Sehnsucht nach einer Familie und seinem gleichzeitigen Wunsch nach schwuler Liebe, verbirgt Karl Kling seine Homosexualität vor seiner Frau und seinem Kind, während er männlichen Romanzen im Deutschland der 1950er Jahre nachgeht.

Die Geschichte von Karl Kling ist eine Geschichte der Enthüllungen, die er in einem Brief an seine Tochter Hella schreibt, die Karl vor vielen Jahren verstoßen hatte. Karls Brief ist ein Liebesbeweis eines Vaters an eine Tochter, die er nie wirklich kennengelernt hat, und er erzählt ihr von seinen gescheiterten Ehen, seinen zerrütteten Familienbeziehungen - und seiner Liebe zu Männern.

Parallel spielt zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den 1980er Jahren und schildert Karls Bemühungen, die gesellschaftlichen Normen einzuhalten, um seine Sexualität geheim zu halten. Es zeichnet auch das Bild eines Lebens, das zwischen Konformität und Rebellion hin- und hergerissen ist, und der grausamen Realität der deutschen Gesellschaft des 20. Jahrhunderts, in der Homosexualität bis 1994 geächtet und strafbar war. Matthias Lehmann schildert ergreifend die Geschichte einer jahrzehntelangen Sehnsucht nach einem offenen und freien Leben und den Preis, den Karl und die, die er liebt, dafür zahlen müssen. Es ist auch eine Geschichte über den Mut, endlich die Wahrheit zu sagen, ungeachtet der Hindernisse ... oder des Preises.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781637151006
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2023
Seitenzahl:464

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