Bewertung:

Die Memoiren „Paris Blue“ von Julie Scolnik schildern die leidenschaftlichen und turbulenten Erfahrungen einer jungen amerikanischen Musikerin im Paris der späten 1970er Jahre, wobei der Schwerpunkt auf ihrer Beziehung zu einem älteren Mann, Luc, liegt. Die Erzählung ist reich an Themen wie Liebe, Verlust und dem künstlerischen Geist dieser Zeit und spricht Leser an, die sich in die Tiefen der ersten Liebe und die Komplexität menschlicher Beziehungen hineinversetzen können. Der Schreibstil ist fesselnd und poetisch und zieht den Leser in die emotionale Landschaft der Jugend und der künstlerischen Erkundung.
Vorteile:Das Buch ist wunderschön geschrieben, mit lebhaften Beschreibungen von Paris und dem Musikleben. Viele Leserinnen und Leser fanden, dass es die Essenz jugendlicher Liebe und die Feinheiten menschlicher Emotionen einfängt und sie zum Nachdenken anregt. Die Erzählung ist flüssig und fesselt die Leserinnen und Leser, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Einbindung von Musik unterstreicht die Erzählung und kommt bei Kunstliebhabern gut an. Insgesamt wurde das Buch für seine Tiefe, Ehrlichkeit und emotionale Resonanz gelobt.
Nachteile:Einige Leser empfanden die Geschichte als ziemlich traurig und schwer zu verarbeiten und äußerten, dass sie vielleicht nicht jedermanns Geschmack treffe. Einige merkten an, dass die Art der Beziehung beunruhigend war und es Warnzeichen gab, die sie dazu brachten, der Protagonistin davon abzuraten. Auch wenn viele die nostalgischen Elemente schätzten, waren einige der Meinung, dass es schwierig war, persönliche Überlegungen mit universellen Themen in Einklang zu bringen.
(basierend auf 147 Leserbewertungen)
Paris Blue: A Memoir of First Love
PARIS, 1976: Die zwanzigjährige amerikanische Studentin Julie Scolnik ist gerade in der Stadt des Lichts angekommen, um Flöte zu studieren, als sie sich über ein Meer von Gesichtern im Chor des Orchestre de Paris hinweg zu Luc hingezogen fühlt, einem auffälligen (verheirateten) französischen Anwalt im Bass.
Diese bewegende Geschichte einer temperamentvollen jungen Amerikanerin und eines zurückhaltenden Franzosen entführt die Leser in die Cafés, Straßen und Konzertsäle von Paris in den späten siebziger Jahren und entwickelt sich über drei Jahrzehnte hinweg von einer tiefen Romanze zu plötzlichem Herzschmerz und schließlich zu einer lebenslangen Suche nach Antworten, um verborgenen, unveränderlichen Kummer zu befreien. Vor der magischen Kulisse von Paris und klassischer Musik ist Paris Blue ein wahrhaft märchenhaftes Memoir (mit einer dunklen Schattenseite) über den zähen Griff der ersten Liebe.