
Parties, Politics, Peace: Electoral Inclusion as Peacebuilding
Dieses bahnbrechende Buch enthüllt die wichtige, unterschätzte Rolle bewaffneter Oppositionsgruppen, die zu politischen Parteien werden, bei der Gestaltung langfristiger politischer Muster nach einem Krieg.
Auf der Grundlage eines empirisch fundierten und theoretisch fundierten Rückblicks auf fast 30 Jahre Bemühungen um den Aufbau eines demokratischen Staates nach einem Konflikt wird untersucht, ob diese Praxis zum Frieden beigetragen hat, und es wird festgestellt, dass sich die Einbindung von Parteien, die sich nach einem Aufstand gebildet haben, in die Wahlpolitik als praktikable langfristige Strategie zur Herstellung politischer Stabilität erwiesen hat, dass verschiedene Parteien, die sich nach einem Aufstand gebildet haben und aus unterschiedlichen politischen Kontexten stammen, stark in die Wahlpolitik investieren und dass nur wenige Parteien, die sich nach einem Aufstand gebildet haben, aktiv eine Rückkehr zum Bürgerkrieg als Lösung anstreben, nachdem sie eine politische Partei geworden sind.
Dieses Buch ist von großem Interesse für Wissenschaftler, Studenten und Praktiker in den Bereichen Demokratie, Regierungsführung, Wahlen, politische Parteien, Friedenskonsolidierung nach Konflikten und im weiteren Sinne für internationale Beziehungen, vergleichende Politik und Regionalpolitik.