Bewertung:

Die Memoiren von Dave Holmes, „Party of One“, sind eine humorvolle und ergreifende Auseinandersetzung mit seinem Leben, insbesondere mit seinen Erfahrungen als Schwuler in den 80er und 90er Jahren. Die Erzählung ist gespickt mit musikalischen Anspielungen und kultureller Nostalgie, was sie für die Leser nachvollziehbar und unterhaltsam macht, insbesondere für diejenigen, die mit der Popkultur dieser Zeit vertraut sind. Viele Kritiken loben die Erzählweise und den Wiedererkennungswert des Buches, einige wenige merken jedoch an, dass der Fokus auf seine Identität und seine Kämpfe nicht den Erwartungen aller Leser entspricht.
Vorteile:⬤ Fesselnder Schreibstil
⬤ humorvolle und berührende Anekdoten
⬤ nachvollziehbare Themen des Erwachsenwerdens
⬤ reich an Musikreferenzen
⬤ kommt im Audioformat gut an
⬤ findet sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Lesern Anklang
⬤ gilt als Pflichtlektüre für alle, die sich als Außenseiter fühlen.
⬤ Einige Leser fanden, dass sich das Buch mehr auf seine Coming-Out-Geschichte konzentrierte, als sie erwartet hatten
⬤ einige waren der Meinung, dass der Titel und die Werbung irreführend sein könnten
⬤ und dass das Buch bei denjenigen, die mit der Popkultur der 80er und 90er Jahre nicht vertraut sind, nicht so gut ankommen könnte.
(basierend auf 142 Leserbewertungen)
Party of One: A Memoir in 21 Songs
Vom ehemaligen MTV-VJ Dave Holmes, die urkomischen Memoiren eines ewigen Außenseiters, der sich auf der Suche nach Selbstakzeptanz befindet, mit der Musik der 80er, 90er und von heute als Soundtrack
Dave Holmes hat sein Leben an der Peripherie verbracht, die Nase hoffnungsvoll gegen die Scheibe gepresst und wollte nur eines: rein. Als er aufwuchs, war er der künstlerische Sohn in einer sportlichen Familie. Auf seiner Highschool, die nur aus Jungs bestand, und auf dem katholischen College war er der verkappte Schwule, umgeben von verknallten Heteros. Und in seinen Zwanzigern, mitten in einer katastrophalen Karriere in der Werbung, wurde er versehentlich über Nacht zum MTV-VJ, als er beim Wanna Be a VJ-Wettbewerb den zweiten Platz belegte, was ihm die Tür zu Ruhm, Reichtum und Berühmtheit öffnete - Sie wissen schon, fast.
In Party of One erzählt Holmes die urkomischen und schmerzhaften Geschichten eines Außenseiters, der verzweifelt versucht, dazuzugehören, eines Außenseiters, der ständig seine Form ändert, eines Musikfreaks, der endlich lernt, sich selbst zu akzeptieren - ganz im Sinne von Rob Sheffield, Andy Cohen und Paul Feig. Das Buch ist eine Mischung aus Hits und Hits der letzten vier Jahrzehnte - von Bruce Springsteens "Hungry Heart" und "Free Your Mind" von En Vogue bis hin zu "Losing My Edge" von LCD Soundsystem und "I Wanna Get Better" von Bleachers - und wird durch Zwischenspiele wie "So You've Had Your Heart Broken in the 1990s: A Playlist" und "Notes on (Jesse) Camp" ist dieses Buch für jeden, der sich schon einmal wie ein Spießer gefühlt hat, besonders für diejenigen, die ihren Platz in der Welt um eine Band, ein Album oder einen Song herum gefunden haben. Es ist eine zum Lachen komische, zutiefst nostalgische Geschichte darüber, dass man nie dazugehört, nie aufgibt und sich von guter Musik leiten lässt.
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