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Pascal Quignard: Towards the Vanishing Point
Der preisgekrönte Schriftsteller Pascal Quignard (1948-) hat zahlreiche Texte veröffentlicht und mit Malern, Musikern und Filmemachern zusammengearbeitet.
Doch trotz der Popularität und der Anerkennung seines Werks durch die Kritik bleibt Quignard eine diskrete und flüchtige Präsenz in der gegenwärtigen Kulturlandschaft und teilt mit anderen zeitgenössischen französischen Schriftstellern die Überzeugung, dass Literatur eine Form der Selbstverleugnung ist. In dieser ersten kritischen Studie in englischer Sprache bietet Léa Vuong einen umfassenden Überblick über Quignards noch immer wachsendes Werk, indem sie seine spezifischen Versuche untersucht, das Verschwinden durch - und für - das Schreiben zu produzieren.
Seine Texte und Kollaborationen erscheinen als verschwindende Akte, in denen der Schriftsteller, wie die Figur auf dem Grabmal des Tauchers in Paestum, zwischen Präsenz und Abwesenheit schwebt.