
Wenn man sein Leben einer Leidenschaft wie der Kunst widmet, kann das zu unerwarteten Belohnungen und Glück führen. Aufgrund der Erwartungen unserer amerikanischen Kultur muss man jedoch auch Opfer bringen. Einige dieser Opfer können hart sein. Viele Menschen sind nicht bereit, sich von traditionellen Werten und den monetären Belohnungen zu verabschieden, die versprochen werden, wenn wir "die Regeln befolgen".
Heirat, Wohneigentum und ein gut bezahlter Job mit Sozialleistungen sind nur einige der Dinge, die geopfert werden müssen, wenn man sich entscheidet, seiner Leidenschaft nachzugehen.
Paulus traf diese Entscheidung schon früh im Leben und ließ sich nicht davon abbringen. Er suchte sich einfach einen geeigneten Raum zum Malen, sei es ein altes Lagerhaus oder eine verlassene Etage eines verlassenen Gebäudes, und bat den Besitzer um Erlaubnis, dort malen zu dürfen. Seine Bitte wurde in der Regel mit "Klar, nur zu! "Paul wurde entweder nichts berechnet oder er zahlte nur sehr wenig. Dann warf er eine Matratze als Bett in die Ecke und malte.
Die Freiheit war erstaunlich. Paul unterstützte sich selbst, indem er in kunstbezogenen Jobs arbeitete, z. B. in einem Rahmengeschäft oder einer Galerie, und gab seinen mageren Lohn für Malzubehör und Lebensmittel aus. Seine anderen Bedürfnisse, wie z. B. eine Toilette, erfüllte Paul, indem er ein liebenswerter Mensch mit hilfsbereiten Freunden war.
Sein Atelier diente nicht dem Geldverdienen, sondern war sein Labor für Experimente und Wachstum.
Diese Geschichte handelt von einem Menschen, der so sehr Künstler sein wollte, dass er sich durch alle Hindernisse hindurchschlängelte, um sich selbst zu finden und die Welt durch sein Talent zu entdecken. Pauls Geschichte nimmt Sie mit auf eine Reise von seiner kleinen Heimatstadt in Wyoming über die Kunstszene in San Diego in den 1970er und frühen 80er Jahren bis nach Seattle in den 1990er Jahren, nach Kitsap County, Washington, und schließlich nach Astoria, Oregon, wo er heute lebt.