Bewertung:

Das Buch „Godchildren“ von Nicholas Coleridge ist ein rasanter und unterhaltsamer Roman, der das Leben von sechs Patenkindern unter dem Einfluss ihres wohlhabenden Paten, Marcus Brand, beschreibt. Der Roman erstreckt sich über vier Jahrzehnte und konzentriert sich auf die Themen Reichtum, Macht und das Zusammenspiel der Klassen in der britischen Gesellschaft. Die Erzählung ist humorvoll und raffiniert gestaltet und fesselt Leser, die charakterstarke Geschichten mögen. Einige Leser empfanden jedoch den Fokus auf Geld und die sich wiederholenden Kapitel als etwas ermüdend.
Vorteile:Fesselnd und unterhaltsam, witzig geschrieben, gut ausgearbeitete Charaktere, rasante Handlung, sozialer Kommentar und ein lustiger Streifzug durch die britische Gesellschaft. Vielen gefielen die Entwicklung der Charaktere und die humorvolle Darstellung von Reichtum und Privilegien.
Nachteile:Die sich wiederholende Kapitelstruktur, der übermäßige Fokus auf Geld und Erfolg, die moralische Zweideutigkeit der Charaktere und die Länge des Buches wurden von einigen als zu lang empfunden. Einige Leser bezeichneten es als „Urlaubslektüre“ und äußerten ihr Unbehagen über bestimmte Verhaltensweisen der Figuren.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
Godchildren
Alle Patenkinder erinnerten sich an dieses schicksalhafte Abendessen auf die gleiche Weise: an den leeren Holzthron am Kopfende des Tisches, an das riesige Aufgebot an Wein- und Wassergläsern, das immer zu einem Essen in Marcus' Haus gehörte, an das Gefühl der Erwartung und des Schreckens, das wie eine Senfgaswolke über ihnen hing.
In seinem prächtigen Inselsitz mit Blick auf das Meer empfängt der große Tycoon Marcus Brand seine sechs Patenkinder. Doch schon bald werden Geheimnisse gelüftet, die den Verlauf dieses Ferienwochenendes dramatisch verändern werden, und alle müssen sich mit einem Netz aus Verrat und Lügen auseinandersetzen, das vier Jahrzehnte umspannt...
Die Patenkinder, von denen jedes einen anderen Hintergrund hat, wuchsen in der Faszination ihres Paten auf: Charlie, fasziniert von Marcus' Reichtum; Mary, deren Leben von einer Tragödie überschattet wird; Jamie, tölpelhaft, aber äußerst charmant; Saffron, umwerfend schön, aber sich ihrer Macht über Männer nicht bewusst; Abigail, unsicher und unbeholfen; und Stuart, der zwischen Bewunderung und Hass für seinen kapitalistischen Paten hin- und hergerissen ist.
Godchildren ist eine epische Erzählung, kraftvoll, fesselnd und unmöglich aus der Hand zu legen. Mit seiner charakteristischen Mischung aus böser Satire und tadellosem Schreibstil hat Coleridge ein glorreiches Porträt der britischen Oberschicht geschaffen, das einem den Atem stocken lässt.