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Patriarchs of Time: Dualism in Saturn-Cronus, Father Time, the Watchmaker God, and Father Christmas
Samuel L.
Macey erforscht die Personifikationen der Zeit, mit denen die westliche Zivilisation ihre Einstellung zur irdischen Existenz und zur Ewigkeit geordnet hat, und zeichnet die Abstammung der Zeitgötter von den Gottheiten des antiken Mesopotamiens und Persiens über die Pantheons Griechenlands und Roms, den christlichen Vater Zeit und die kurze Herrschaft des Newtonschen Uhrmachergottes bis hin zum konsumorientierten Weihnachtsmann nach, der die Jahresendfeiern unserer Tage beherrscht. Samuel L.
Macey zeigt, dass jeder dieser Patriarchen einen Dualismus verkörperte, der das Dilemma des westlichen Geistes zwischen den Freuden und Leiden unserer kurzen Zeit auf Erden und der Verheißung des ewigen Lebens oder der ewigen Strafe im Jenseits widerspiegelt. Der Weihnachtsmann ist heute praktisch der einzige Erbe des alten Saturnfestes zur Wintersonnenwende, aber es bleibt abzuwarten, so Macey, ob er den Dualismus, der die westlichen Patriarchen der Zeit immer charakterisiert hat, in vollem Umfang verkörpern wird und ob unsere heutigen konsumorientierten Saturnalien die spirituelle Botschaft der Hoffnung und des ewigen Lebens wiedererlangen werden, die schon immer Teil der Herrschaft der Zeit war.