Bewertung:

Das Buch spielt im Los Angeles der späten 1970er Jahre und handelt von Ben Crandel, einem Amateurdetektiv, der in einen Mordfall verwickelt wird. Es zeichnet sich durch eine straffe Handlung mit lebendigen Charakteren aus und bietet eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Zynismus. Obwohl das Buch das Wesen der Schattenseiten Hollywoods einfängt, finden die Leser das Tempo langsam und es fehlt an befriedigender Action.
Vorteile:⬤ Witzige Darstellung der Schattenseiten von L.A.
⬤ Straffe Handlung
⬤ Sympathische Protagonistin
⬤ Lebendige und schräge Charaktere
⬤ Unterhaltsame Erzählung mit Humor und Zärtlichkeit
⬤ Großes Gespür für bekannte Hollywood-Wahrzeichen.
⬤ Das Tempo ist langsam
⬤ die Handlung ist minimal und weniger befriedigend
⬤ manchmal als langwierige Angelegenheit beschrieben.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Tough Luck L.A.
Edgar Award Finalist: Ben Crandel kam nach Hollywood, um als Schriftsteller groß rauszukommen - und nicht, um der Hauptverdächtige im Mord an einer Prostituierten zu werden.
L. A. schien zu diesem Zeitpunkt eine gute Idee zu sein. Nachdem er zwei Romane veröffentlicht hatte, verließ Ben Crandel einen angenehmen Job als Lehrer im Osten und zog nach Hollywood, um ein Drehbuch zu schreiben. Jetzt hängt er in der Entwicklungsphase fest und bezahlt die Miete für seinen schäbigen Bungalow, indem er Pornoromane schreibt. Und seine Freundin Ellen hat beschlossen, dass sie eine Auszeit braucht. Die einzigen Lichtblicke in seinem Leben sind die Rolle des großen Bruders eines elfjährigen Waisenkindes namens Petey und die Spaziergänge mit seinem sabbernden, aber liebenswerten Basset Hound Stanley. Aber Bens beschissenes Leben in Kalifornien ist dabei, noch viel schlimmer zu werden.
Bens Freundin Vicky, eine ehemalige Prostituierte, wird in ihrer Wohnung verprügelt und ermordet - mit einem Schuss in den Hinterkopf wie eine Hinrichtung. Die Polizei von Beverly Hills ergreift Ben am Tatort und beschuldigt ihn des Mordes ersten Grades.
Auf Kaution freigelassen, ist Ben entschlossen, den wahren Mörder von Vicky aufzuspüren. Zunächst sieht es so aus, als ob ihr Tod mit der Erotikfilmindustrie zusammenhängt. Doch als Ben tiefer gräbt, wird er in ein Multimillionen-Dollar-Spiel verwickelt, bei dem derjenige, der überlebt, alles bekommt...
Lob für die Ben-Crandel-Krimis
"Sinclair hat die einzigartige Fähigkeit, knallharten Realismus mit - ob man es glaubt oder nicht - einem Hauch von Humor zu verbinden. Goodbye L. A. ist ein gutes Stück." --Gerald Petievich, Autor von Leben und Sterben in L. A.