Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 66 Stimmen.
An einem schwülen Sommertag reist Makiko nach Tokio, um ihre Schwester Natsu zu besuchen. Makiko kann die Veränderungen an ihrem Körper nach der Geburt nicht akzeptieren und ist besessen von der Aussicht, sich einer Brustvergrößerung zu unterziehen.
Ihre zwölfjährige Tochter Midoriko ist derweil wie gelähmt von der Angst vor der nahenden Pubertät und fühlt sich nicht in der Lage, sich über ein Notizbuch hinaus auszudrücken. Natsu ihrerseits ist in ihren Dreißigern, eine aufstrebende Schriftstellerin, und kämpft mit ihrer eigenen unbestimmten Identität, weder eine „Tochter“ noch eine „Mutter“ zu sein. Als sie in einem Tokioter Arbeiterviertel wieder zusammenkommen, verbringen sie einige Tage miteinander, in denen Midorikos Schweigen ein Katalysator für sie ist, um sich ihren Ängsten zu stellen, von denen viele durch das Frausein in der heutigen Gesellschaft bedingt sind, sowie ihren Familiengeheimnissen.
Mieko Kawakami, die von Haruki Murakami und Elena Ferrante gefördert wurde, ist zu einem internationalen literarischen Phänomen geworden und verbindet auf diesen Seiten Komik und Realismus, um ein Porträt der zeitgenössischen Arbeiterinnenklasse zu zeichnen. Das internationale literarische Phänomen, in das sich Elena Ferrante und Haruki Murakami verliebt haben, eine Geschichte über Weiblichkeit und Klasse im 21.