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Perchance to Dream: A Legal and Political History of the Dream ACT and Daca
Die erste umfassende Geschichte des DREAM Act und Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA)
1982 entschied der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten in der Rechtssache Plyler v. Doe, dass Kinder ohne Papiere das Recht haben, unabhängig von ihrem Einwanderungsstatus kostenlos und ungehindert öffentliche Schulen zu besuchen. Das Urteil warf eine Frage auf: Was wäre, wenn Schüler ohne Papiere nach dem Abschluss des öffentlichen Schulsystems ein College besuchen wollten?
Perchance to DREAM ist die erste umfassende Darstellung der Geschichte des DREAM Act, der 2001 erstmals in den Kongress eingebracht wurde, und des Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA), dem Ermessensprogramm, das 2012 von Präsident Obama eingeführt wurde, nachdem der Kongress eine umfassende Einwanderungsreform nicht verabschiedet hatte. Michael A. Olivas schildert die Geschichte des DREAM Act und DACA im Laufe von zwei Jahrzehnten.
Da die Trump-Administration die Rechtmäßigkeit von DACA in Frage stellt und seine Abschaffung im Jahr 2017 anstrebt, ist das Schicksal von DACA ungewiss. Perchance to DREAM verfolgt die politische Beteiligung von DREAMers, die als Geiseln in einem grausamen Spiel genommen wurden, während das Weiße Haus weiterhin eine einwanderungsfeindliche Politik verfolgt. Perchance to DREAM bringt die vielen Wendungen ans Licht, die die Gesetzgebung genommen hat, deutet an, warum sie nicht die erforderliche Zugkraft erlangt hat, und bietet hoffnungsvolle Wege an, die diese Dunkelheit in Morgenröte verwandeln könnten.