Bewertung:

Der Gedichtband von Philip Appleman ist eine Mischung aus witzigen, satirischen und respektlosen Reflexionen über biblische Geschichten, die vor allem Skeptiker und aufgeschlossene Leser ansprechen. Viele loben den Humor und den zum Nachdenken anregenden Charakter des Buches, während andere es als zu wenig tiefgründig oder als beleidigend empfinden. Insgesamt scheint es bei denjenigen, die religiöse Erzählungen in Frage stellen, gut anzukommen, auch wenn der Ansatz nicht jedem gefallen mag.
Vorteile:Witzige und satirische Poesie, unterhaltsam und zum Nachdenken anregend, großartig für Skeptiker und Menschen mit offenem Geist, humorvoller Umgang mit biblischen Themen, originell und intelligent geschrieben, unterhaltsam für philosophische Leser und ein gutes Geschenk für Atheisten.
Nachteile:Könnte Menschen mit starken religiösen Überzeugungen beleidigen, einige fanden es langweilig oder abgedroschen, Probleme mit der Buchbindung in bestimmten Fällen, vermeintliche Vorurteile gegenüber Gläubigen und nicht für jeden ansprechend.
(basierend auf 22 Leserbewertungen)
Perfidious Proverbs and Other Poems: A Satirical Look At The Bible
Diese Sammlung satirischer Gedichte nimmt die Ungereimtheiten und regelrechten Perversitäten dessen aufs Korn, was in unserer Kultur als "Heilige Schrift" durchgeht.
"Der Autor wendet sich der Satire zu, die seit langem dafür bekannt ist, Torheiten aufzudecken und durch Humor Aufklärung zu bringen, und lässt keinen Zweifel daran, dass die primitive Religion, die sich als ewige Wahrheit ausgibt, genau die Art von Torheit ist, die die Satire korrigieren soll. Er lässt seiner poetischen Fantasie freien Lauf und schlüpft in die Rollen von Eva, Noah, Sarah, Jona, David, Maria, Jesus, Judas und sogar des biblischen Jehova selbst ("Ich entschuldige mich nie, ich erkläre nie.").
Wir hören auch von Priestern, Fernsehpredigern und Wunderheilern sowie von einigen vernünftigen Zeitgenossen, die sich dazu äußern, was es bedeutet, ein Leben der Vernunft zu führen. Am Ende der Einleitung sagt der Autor: "Intelligente und wohlmeinende Menschen haben jahrhundertelang gegen die verhängnisvolle Anziehungskraft der Dummheit argumentiert, aber ihre Bemühungen waren größtenteils unergiebig, zum Teil weil viele Menschen für eine rationale Diskussion unempfänglich zu sein scheinen. Vielleicht ist die Satire also unser wirksamstes Mittel, um Kerzen in der Dunkelheit anzuzünden und denjenigen, die gegen die Vernunft immun sind, wirksam zu vermitteln.
Das ist jedenfalls die Hoffnung und der Grundgedanke dieses Buches. "In diesem Zeitalter der Selbstmordattentäter und des wiederauflebenden Fundamentalismus brauchen wir diese brennenden Kerzen wie nie zuvor.