
Performing Authorship in the Nineteenth-Century Transatlantic Lecture Tour
Amanda Adams erweitert unser Verständnis davon, was es bedeutete, ein Autor des 19.
Jahrhunderts zu sein, indem sie das Konzept der performativen, verkörperten Autorschaft in Bezug auf die transatlantische Vortragsreise aufgreift. Adams argumentiert, dass diese Tourneen ein zentraler Aspekt der Autorschaft im 19.
Jahrhundert waren, zu einer Zeit, als Autoren zu Berühmtheiten wurden und Berühmtheiten international waren. In ihrem Buch, das die Jahre von 1834 bis 1904 umfasst, untersucht Adams die britischen Vortragsreisen amerikanischer Autoren wie Frederick Douglass, Harriet Beecher Stowe und Mark Twain sowie die amerikanischen Vortragsreisen britischer Schriftsteller wie Harriet Martineau, Charles Dickens, Oscar Wilde und Matthew Arnold. Adams schließt ihre Studie mit einer Erörterung von Henry James, dessen Vortragsreise durch Amerika nach jahrzehntelanger Abwesenheit stattfand.
Indem sie das breite Spektrum der Autoren hervorhebt, die an diesem Phänomen teilnahmen, macht Adams deutlich, dass die Vortragsreise ein Mikrokosmos für die Autorschaft des 19. Jahrhunderts in all ihren Widersprüchen und ihrer Komplexität ist.